Internet-Tagebuch Chrüterhäx und Morpheo

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Zeit der Veränderung (Mo, 09 Jun 2014)
Neue berufliche Herausforderung Selbstbefreiung Es gab Momente der Sicherheit, der Umstrukturierung, des Neuanfangs wie auch der Tränen und der zunehmenden Verzweiflung.     Nun aber beginnt ein neuer Abschnitt, welcher gefeiert wurde, so dass sich nun Sektkorkenzapfen den Platz auf der Collage mit zur Zeit der Wandlung gehörenden allerlei Waldfundstücken, Rabengeschenken, Parkplatzpräsenten nach erledigtem Putzjob (samt Putzfrau...), Zwiebelspirale mit Roggenähre aus unserem Treibhaus und Fundstücken aus der nahen Lourdes-Grotte bei Utzenstorf, gefestigt durch den für den Neuanfang bestens geeigneten Rosenquarz miteinander vereinen.    Nach über 200 Bewerbungen (mit den entsprechenden, nicht immer motivierenden Absagen) ist die Jobsuche gelungen und im Geburtstagsmonat wird beruflich neu gestartet. Ich freue mich darauf, bin stolz auf meinen mit vielen Rückschlägen gepflasterten Durchhaltewillen und dankbar für die unentwegte Unterstützung meines Partners.
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Es war einmal... (Tue, 08 Apr 2014)
Es gab eine Zeit, in welcher die Lebenserwartung der Menschen nur rund 30-40 Jahre betrug. Es waren körperlich harte Zeiten, alles für das tägliche Wohl musste mit viel Handarbeit und der Bewältigung von so manchem Gang zu Fuss bewältigt werden. Die Tafel war oft nicht üppig, Gevatter Tod hielt unter der oft Hunger leidenden Bevölkerung grausam Einzug. In diesen rauhen Zeiten, welche oftmals durch Machtkämpfe und Kriege mit furchtbaren Folgen für das eigene Leben, Hab und Gut geprägt waren, war Besitzdenken und das Anhäufen von immer mehr Schätzen nur den allerhöchsten Kreisen vorbehalten. Ein einfaches Leben in Frieden und Beschaulichkeit zu führen war schwierig, denn Neid und Missgunst übten schon damals eine unheimliche Macht auf die Menschen aus, so dass das Ausleben von individuellen Gedanken äusserst schwierig war, galt es doch, sich möglichst unauffällig zu verhalten und sich den damaligen Gesellschaftsnormen anzupassen, um einigermassen ungeschoren durch's Leben zu kommen. Und doch gab es auch den Respekt gegenüber der älteren Generation, vorallem den damaligen "Methusalems" in weiblicher wie männlicher Form, welche oft zu Rate gezogen wurden, wenn es um Entscheide für das Gemeinwohl, Gerichtssprechung oder die Klärung von Anderem ging. Man achtete und schätzte diese Menschen ihrer in vielen Jahren angehäuften Lebensweisheiten wegen, erwies ihnen Ehre und Beachtung und so manches wohlgefüllte "Frässchörbli" wurde vorbei gebracht, damit diese Menschen ihren Lebensabend möglichst sorgenfrei geniessen durften.   Heute werden wir immer älter, unser Durchschnittsalter hebt sich nicht zuletzt der modernen Medizin und den Sozialeinrichtungen wegen kontinuierlich. Doch wofür? Weswegen wollen wir immer noch älter werden, noch länger auf dieser Welt bleiben, koste es, was es wolle? Wer von uns kann sorgenfrei und mit allem für ein würdiges Leben versehen einem angenehmen Lebensabend entgegen blicken? Wie viele von uns wissen schon heute, Jahre vor der Pensionierung, dass a) Aufgrund von wechselnden Lebensbedingungen nicht genügend Alterskapital angespart werden konnte? b) Nicht sicher ist, wie lange bei den noch gar nicht so langer Zeit gegründeten Sozialwerken das durch uns eingebrachte Kapital noch verfügbar ist für alle, die darauf Anspruch haben? c) Wir aufgrund der aufgrund des wachsenden wirtschaftlichen Druckes immer härteren Arbeitsbedingungen, welche einen hohen Tribut von uns fordern, überhaupt noch einigermassen gesund und wohl unseren letzten Lebensabschnitt noch angemessen geniessen können?   Eigentlich ist - in meinen Augen zumindest - die ganze Entwicklung kontrovers. Wir strampeln uns in jungen Jahren ab, um die Berufsausbildung, die stete Suche nach bezahlter Arbeit mit der Gründung einer Familie vereinbaren können. Später im Leben kann uns ein unerwartetes Ereignis durch ein Scheitern der Ehe, einen abrupten Jobverlust oder die Veränderung unserer Lebensgemeinschaft durch Tod oder Krankheit dauerhaft aus der Bahn werfen. Plötzlich können wir strampeln, soviel wir wollen, wir kommen einfach auf keinen grünen Zweig mehr. Zum Investieren in neue Projekte fehlt das Kapital, die Realisierung einer Selbständigkeit gestaltet sich angesichts des schwindenden Mittelstandes und des dadurch gezwungenermassen veränderten Konsumverhaltens mehr als schwierig und die Suche nach einer neuen Beschäftigung als zeitraubend, aufwendig und schier erfolglos, vorallem sobald die für unsere Wirtschaft "magische" Altersgrenze von 40 oder gar 50 Jahren überschritten worden ist. Wohl liest man immer wieder in Zeitungen, Foren und Büchern, wie wertvoll die Berufs- und Lebenserfahrung von über der Lebensmitte stehenden Menschen sei - doch trotzdem möchte niemand diese Menschen auch wirklich einstellen, schon gar nicht dauerhaft.   Allen Umständen zum Trotz die Motivation nicht auf Dauer zu verlieren und immer weiter zu kämpfen erfordert eine Menge Energie. Damit man sich dabei nicht verliert, empfiehlt es sich, sich klare und realistische Ziele zu setzen, sich nicht kopflos auf jedes Beschäftigungsangebot zu stürzen, damit die vermeintliche Sozialsicherheit zurückkehren kann, sondern vor jeder Bewerbung genau zu prüfen, wie man sich in der Vorstellung der Ausübung dieser Funktion fühlt, sich dies bis ins Detail im Inneren zu visualisieren, damit man anschliessend eine ansprechende und aus der Masse herausstechende Bewerbung schreiben kann, in der Hoffnung, dass doch wenigstens dieses Mal die Personalverantwortlichen nicht als Erstes den Blick auf weisses Haupthaar und Jahrganb werfen mögen, sondern vielmehr die Qualifikationen und Befähigungen prüfen, um dann zu entscheiden, ob die angebotenen Kompetenzen für die Ausschreibung passen. Wenn die wüssten, dass sie dann, wenn sie zulassen würden, unvoreingenommen das Angebotene zu prüfen, nicht auf noch höheren Studienabschlüssen zu beharren (weshalb kommt nie jemand auf die Idee, in Jobinseraten die Praxiserfahrung zu verlangen?) und darauf basierend zu entscheiden, plötzlich jemanden in ihrem Betrieb hätten, der oder die mit Lebenserfahrung, Klugheit und Fachkompetenz eine neue Qualität ins Geschehen bringen könnte. Aber nein, das wäre ja zu utopisch - lieber rasch zur Computertastatur rennen und hinflöten "Wir haben jemanden gefunden, der NOCH besser auf das ausgeschriebene Profil passt" (ja bitte schön, meinen die denn, wir könnten nicht lesen und uns mit der ausgeschriebenen Funktion dahingehend identifizieren, dass wir erkennen mögen, ob wir diesen Job mit dem vorhandenen Knowhow ausüben können?) oder hübscher, aber nicht besser "Sie sind für diese Funktion eindeutig überqualifiziert". Tja, das wäre mir persönlich letztlich herzlich egal, ich möchte einfach wie so viele meiner MItkämpfenden eine angemessen bezahlte Funktion übernehmen dürfen, damit die Erwirtschaftung des für den Lebensunterhalt der Familie nötigen Geldes ohne Kummerspeck und Sorgenfalten bewältigt werden kann. Falls die Entwicklung so weiter geht, werden wir "Alten" uns gezwungen sehen, bei Daumenschrauben-Schröpfinstituten anzufragen, ob sie statt der geforderten Geldsumme, die wir beim besten Willen nicht aufbringen können, auch selbstgefertigte Makrameearbeiten, Holzschnitzereien oder gar schön verzierte "Zibelehüutsche"-Ostereier in Zahlung nehmen möchten?   Nundenn, die Erfahrung in den letzten Jahrtausenden hat gezeigt, dass jeder Fortschritt, sobald er sich für die Mehrheit der Lebewesen zum Rückschritt wandelt eine Entwicklung zu Neuem veranlassen kann. Hoffen wir, dass diese wieder etwas mehr in Richtung Gleichberechtigung und gegenseitige Akzeptanz gehen mag und die unersättlichen Machtgelüste des Kleinstteils an Geschöpfen in der ganzen Welt endlich nicht mehr das Welotgeschehen dermassen stark beeinflussen mögen.   In diesem Sinne wünsche ich mir für uns alle ab sofort mehr Fairness, Individualität und auf Taten basierender Erfolg sowie etwas weniger Gesellschaftsdruck, egoistische Arroganz und Selbstverwirklichung auf Kosten anderer. Von Herzen, Öii Chrüterhäx.
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Es ist geschafft! (Mon, 07 Apr 2014)
Stolz präsentieren wir Euch unsere ab sofort auf Amazon erhältiche Trilogie "Magische Weiseheiten" als e-book. Eine spätere Herausgabe in Printform ist zurzeit nicht ausgeschlossen, bei Interesse erkundigen Sie sich doch über seelenheiler@bluewin.ch.     Die in den Büchern verwendeten Acrylbilder, Aquarelle, Bleistifzeichnungen und Collagen sind grösstenteils (sofern sie nicht bereits Abnehmer gefunden haben oder verschenkt worden sind) in unserer Alchemistischen Naturpraxis in Neuenegg/BE zu besichtigen. Eine Voranmeldung über E-Mail wird erbeten.
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Ausschnitt aus Band 3: Harmonisches Leben (Sun, 06 Apr 2014)
Bild: Morpheo Zitat: Morpheo
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Ausschnitt aus Band 2: Mein Weg (Sat, 05 Apr 2014)
Collage: Kuscheleria Zitat: Kuscheleria
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Ausschnitt aus Band 1: Wie innen - so aussen (Fri, 04 Apr 2014)
Bild: Morpheo Zitat: Morpheo
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Eins... (Thu, 03 Apr 2014)
Herausgeber: Alchemistische Naturpraxis Neuenegg Band 3: Harmonisches Leben Weiterführend zu Band 1 und 2 der Trilogie „Magische Weisheiten“ finden sich im vorliegenden e-book neue lebenswegbereitende Sprüche, kombiniert mit Werken aus unserem hauseigenen Atelier.   Intuitiv haben wir mit viel Sorgfalt passende Wegbegleiter für Dich zusammengestellt. Wie bereits früher erwähnt, erheben wir keinen Anspruch auf „geistiges Eigentum“, sondern freuen uns, wenn Du bei uns Gefundenes unter die Menschen bringst.   Worüber wir auch schreiben – wir haben die Situationen dazu erlebt, stecken täglich im selben Dilemma wie all unsere Mitmenschen, der Alltagsgratwanderung zwischen eigenen Werten und Toleranz den Werten anderer gegenüber. Auch unsere wohlbekannten Begleiter sind Angst, Schmerz und Trauer und auch wir haben vergeblich nach dem Schlüssel zum Tor des Vergessens gesucht, hinter welchem alles Durchlittene abgelegt und aus dem Gedächtnis gelöscht werden kann. Vielmehr haben wir uns dazu entschlossen, allen Lebensschmerz genau so wie jeden Genuss von Freude und Glücks willkommen zu heissen, wohl wissend, dass nichts ohne Grund geschieht und so Manches, zuerst ganz schrecklich Scheinendes, sich im Nachhinein als die Chance unseres Lebens zu erkennen gibt.    Sollte es uns gelungen sein, mit unseren ganz persönlichen „geflügelten Worten“ Dein Herz berührt zu haben und Dir dadurch neue Erkenntnisse und vor allem Mut zum Voranschreiten auf Deinem Weg gemacht zu haben, dann ist unser Ziel erreicht.   Du findest auch in Band 3 „Harmonisches Leben“ der Trilogie „Magische Weisheiten“ berührende Worte aus berührenden Momenten unseres Lebens, illustriert durch unsere selbstgefertigten Collagen.   Wir selber haben in vielen, mal kleinen, mal grösseren Entwicklungsschritten – so gar manches Mal auch ein Stück rückwärts gehend eines mit Bestimmtheit erkennen können:    Zu der Erkenntnis zu gelangen, dass wir alleine verantwortlich für die Gestaltung unserer Lebensführung sind, ist oft nicht ganz einfach und scheint nicht immer fair. Sie ist jedoch sehr befreiend, wenn man sie erst einmal gewinnen durfte und akzeptieren konnte.   Du hilfst jemand anderem am Meisten, wenn Du ihn Dir in einer positiven Lebenssituation vorstellst, anstelle dass Du ihm – so gut wie auch immer gemeint – seine Sorgen abzunehmen versuchst, seinen Geldmangel behebst oder was auch immer unternimmst, um ungewollt seine Phase des Mangels zu verlängern.   Konzentriere Dich auf das Beste in Deinem Leben und sei es auch noch so gering, damit Du mehr davon anziehen kannst.   Gute Gedanken erzeugen gute Schwingungen Schlechte Gedanken vervielfachen schlechte Erfahrungen   Gib Negativem keine Chance, sich bei Dir auf lange Zeit einzunisten, und so das Gute, das zu Dir kommen möchte, zu verdrängen.   Jahrelang haben wir uns in schwierigen Situationen immer verzweifelt ausgemalt, was noch Schlimmeres geschehen könnte und uns schlussendlich damit beruhigt, dass in einem solchen Fall sicherlich (endlich) Hilfe von aussen angeboten würde. Was geschah? Das Schlimme und noch Schlimmere bewahrheitete sich tatsächlich, da wir es ja erfolgreich angezogen hatten und von Unterstützung oder Hilfe durch Dritte fehlte jede Spur.   Bis wir eines Tages meine Gedanken mehrheitlich darauf konzentrierten, was wir in unserem Leben haben, wofür es sich dankbar sein lässt, sei das ein Dach über dem Kopf, ein kühler Schluck durststillendes, klares Wasser, ein berührender Sonnenuntergang, das Lächeln eines Kindes, das Zutrauen eines Tieres oder eine wunderschöne Blume am Wegrand – wir fanden auch in der grössten Not stets etwas – und siehe da, es trat eine Lebenswende ein, wir erlebten plötzlich die Kraft der Anziehung nun auch von der positiven Seite und durften staunend Wunder um Wunder geschehen lassen.   Möge auch Dir das Wunderbare an unserem Dasein nicht verborgen bleiben und ein Leben in Leichtigkeit, Gelassenheit und Glück ermöglichen.   Danke, dass es Dich gibt - genau so, wie Du bist!
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Zwei... (Wed, 02 Apr 2014)
Herausgeber: Alchemistische Naturpraxis Neuenegg Band 2: Mein Weg Weiterführend zu Band 1 der Trilogie „Magische Weisheiten“ finden sich im vorliegenden e-book neue lebenswegbereitende Sprüche, kombiniert mit Werken aus unserem hauseigenen Atelier.   Intuitiv haben wir mit viel Sorgfalt passende Wegbegleiter für Dich zusammengestellt. Wie bereits früher erwähnt, erheben wir keinen Anspruch auf „geistiges Eigentum“, sondern freuen uns, wenn Du bei uns Gefundenes unter die Menschen bringst.   Worüber wir auch schreiben – wir haben die Situationen dazu erlebt, stecken täglich im selben Dilemma wie all unsere Mitmenschen, der Alltagsgratwanderung zwischen eigenen Werten und Toleranz den Werten anderer gegenüber. Auch unsere wohlbekannten Begleiter sind Angst, Schmerz und Trauer und auch wir haben vergeblich nach dem Schlüssel zum Tor des Vergessens gesucht, hinter welchem alles Durchlittene abgelegt und aus dem Gedächtnis gelöscht werden kann. Vielmehr haben wir uns dazu entschlossen, allen Lebensschmerz genau so wie jeden Genuss von Freude und Glücks willkommen zu heissen, wohl wissend, dass nichts ohne Grund geschieht und so Manches, zuerst ganz schrecklich Scheinendes, sich im Nachhinein als die Chance unseres Lebens zu erkennen gibt. Wir möchten keine Sequenz unseres Lebens, keine Erfahrung missen, denn all das hat uns zu denen gemacht, die wir heute sind: mit der Magie des Lebens und der universellen Allmacht verbundene Individuen.   Sollte es uns gelungen sein, mit unseren ganz persönlichen „geflügelten Worten“ Dein Herz berührt zu haben und Dir dadurch neue Erkenntnisse und vor allem Mut zum Voranschreiten auf Deinem Weg gemacht zu haben, dann ist unser Ziel erreicht.   Du findest auch in Band 2 „Mein Weg“ der Trilogie „Magische Weisheiten“ berührende Worte aus berührenden Momenten unseres Lebens, illustriert durch unsere selbstgefertigten Collagen.   Mögen Dir unsere Sprüche und Bilder Augenblicke der Erkenntnis, der Hoffnung und der Zuversicht bescheren, Dir Mut machen, Deinen ganz persönlichen Weg möglichst geradlinig begehen zu können. Möge Dir aber auch beschieden sein, Schmerzumwege und Verluste als nötige Lernprozesse und Neuanfänge einzuordnen, damit Du Dich mit mehr Leichtigkeit harmonisch und glücklich entwickeln magst.   Wir selber haben in vielen, mal kleinen, mal grösseren Entwicklungsschritten – so gar manches Mal auch ein Stück rückwärts gehend eines mit Bestimmtheit erkennen können: Ein jedes Individuum – wir alle sind einzigartig. Wir haben es geschafft, bei unserer Zeugung unsere 200 bis 400 Millionen Mitbewerber zu überholen und uns in der Eizelle unserer Mutter einzunisten. Wenn das mal nicht eine einzigartige Leistung ist! Sie nimmt uns aber auch in die Pflicht, Sorge zum geschenkten, nicht selbstverständlichen Leben zu tragen, sorgsam mit uns, unserem Körper und unseren Ressourcen umzugehen sowie unsere Talente und Begabungen zu erkennen und sinnvoll einzusetzen, so dass wir Glück, Lebensfreude, Bestätigung und Erfolg als beständige Begleiter in unser Dasein bringen können.   Zu der Erkenntnis zu gelangen, dass wir alleine verantwortlich für die Gestaltung unserer Lebensführung sind, ist oft nicht ganz einfach und scheint nicht immer fair. Sie ist jedoch sehr befreiend, wenn man sie erst einmal gewinnen durfte und akzeptieren konnte.   Mögen Dir unsere Sprüche und Bilder Erkenntnis, Hoffnung und Zuversicht bescheren, Dir Mut machen, Deinen ganz persönlichen Weg möglichst geradlinig begehen zu können. Möge Dir aber auch beschieden sein, Schmerzumwege und Verluste als nötige Lernprozesse und Neuanfänge einzuordnen, damit Du Dich mit mehr Leichtigkeit harmonisch und glücklich entwickeln magst. Mögest Du in jeder Lebenssituation liebevolle Menschen um Dich wissen, die Dich einfach ein Bisschen in den Armen halten, bis Du erkennen kannst, welche Veränderung an Dir vorzunehmen ist, um das akute Problem bereinigen zu können.   Fühle Dich stets bei uns willkommen, um die Bilder in Natura betrachten zu können, Du findest uns in Neuenegg/BE
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Drei... (Tue, 01 Apr 2014)
Herausgeber: Alchemisitsche Naturpraxis Neuenegg Band 1: Wie innen - so aussen Geflügelte Worte, Segenssprüche und Bauernweisheiten können mit schlichten Worten eine grandiose Zusammenfassung von Lebenserkenntnissen wiedergeben. Weisheiten grosser Meister, namhafter Philosophen und anderer Berühmtheiten sind oft aber nicht ganz einfach zu verstehen.    Was lag also für uns daher näher, als unsere eigenen Erkenntnisse und gewonnenen Einsichten in eigene Texte zu verpacken, welche möglichst schlicht und gut verständlich formuliert sind, damit sich ihr Inhalt bei der Leserschaft rasch und bleibend einprägt.   Worüber wir auch schreiben – wir haben die Situationen dazu erlebt, stecken täglich im selben Dilemma wie all unsere Mitmenschen, der Alltagsgratwanderung zwischen eigenen Werten und Toleranz den Werten anderer gegenüber. Auch unsere wohlbekannten Begleiter sind Angst, Schmerz und Trauer und auch wir haben vergeblich nach dem Schlüssel zum Tor des Vergessens gesucht, hinter welchem alles Durchlittene abgelegt und aus dem Gedächtnis gelöscht werden kann. Vielmehr haben wir uns dazu entschlossen, allen Lebensschmerz genau so wie jeden Genuss von Freude und Glücks willkommen zu heissen, wohl wissend, dass nichts ohne Grund geschieht und so Manches, zuerst ganz schrecklich Scheinendes, sich im Nachhinein als die Chance unseres Lebens zu erkennen gibt. Wir möchten keine Sequenz unseres Lebens, keine Erfahrung missen, denn all das hat uns zu denen gemacht, die wir heute sind: mit der Magie des Lebens und der universellen Allmacht verbundene Individuen.   Sollte es uns gelungen sein, mit unseren ganz persönlichen „geflügelten Worten“ Dein Herz berührt zu haben und Dir dadurch neue Erkenntnisse und vor allem Mut zum Voranschreiten auf Deinem Weg gemacht zu haben, dann ist unser Ziel erreicht.   Du findest in Band 1 „Wie innen – so aussen“ der Trilogie „Magische Weisheiten“ berührende Worte aus berührenden Momenten unseres Lebens, illustriert durch unsere selbstgefertigten Collagen.   Mögen Dir unsere Sprüche und Bilder Augenblicke der Erkenntnis, der Hoffnung und der Zuversicht bescheren, Dir Mut machen, Deinen ganz persönlichen Weg möglichst geradlinig begehen zu können. Möge Dir aber auch beschieden sein, Schmerzumwege und Verluste als nötige Lernprozesse und Neuanfänge einzuordnen, damit Du Dich mit mehr Leichtigkeit harmonisch und glücklich entwickeln magst.   Wir selber haben in vielen, mal kleinen, mal grösseren Entwicklungsschritten – so gar manches Mal auch ein Stück rückwärts gehend eines mit Bestimmtheit erkennen können: Ein jedes Individuum – wir alle sind einzigartig. Wir haben es geschafft, bei unserer Zeugung unsere 200 bis 400 Millionen Mitbewerber zu überholen und uns in der Eizelle unserer Mutter einzunisten. Wenn das mal nicht eine einzigartige Leistung ist! Sie nimmt uns aber auch in die Pflicht, Sorge zum geschenkten, nicht selbstverständlichen Leben zu tragen, sorgsam mit uns, unserem Körper und unseren Ressourcen umzugehen sowie unsere Talente und Begabungen zu erkennen und sinnvoll einzusetzen, so dass wir Glück, Lebensfreude, Bestätigung und Erfolg als beständige Begleiter in unser Dasein bringen können.   Zu der Erkenntnis zu gelangen, dass wir alleine verantwortlich für die Gestaltung unserer Lebensführung sind, ist oft nicht ganz einfach und scheint nicht immer fair. Sie ist jedoch sehr befreiend, wenn man sie erst einmal gewinnen durfte und akzeptieren konnte.   Mögen Dir unsere Sprüche und Bilder Erkenntnis, Hoffnung und Zuversicht bescheren, Dir Mut machen, Deinen ganz persönlichen Weg möglichst geradlinig begehen zu können. Möge Dir aber auch beschieden sein, Schmerzumwege und Verluste als nötige Lernprozesse und Neuanfänge einzuordnen, damit Du Dich mit mehr Leichtigkeit harmonisch und glücklich entwickeln magst. Mögest Du in jeder Lebenssituation liebevolle Menschen um Dich wissen, die Dich einfach ein Bisschen in den Armen halten, bis Du erkennen kannst, welche Veränderung an Dir vorzunehmen ist, um das akute Problem bereinigen zu können.
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Seelenheiler's Newsletter: Pflanze des Monats (Sat, 29 Mar 2014)
Schlüsselblume - Primula veris Die Schlüsselblume ist der Inbegriff der Frühjahrsblüher, doch in den letzten Jahrzehnten ist sie sehr selten geworden. Daher steht sie auch unter Naturschutz und darf nicht gesammelt werden. Man kann sich ihrer aber erfreuen, wenn man auf sie trifft und im Garten kann man sie anbauen und darf sie dann auch ernten. Da die Schlüsselblume entkrampfend und schleimlösend wirkt, ist sie als Hustentee sehr geeignet. Sie wirkt vor allem gut, wenn der Schleim festsitzt. Besonders gerne wird sie zur Linderung eines Altershustens verwendet, wenn das schwächer werdende Herz dazu führt, dass sich die Flüssigkeit in der Lunge staut. In diesen Fällen erleichert sie das Abhusten der Flüssigkeit und dadurch entlastet sie auch den Kreislauf. Ausser gegen Husten verwendet die Volksheilunde die Schlüsselblume auch gegen Nervosität und Neuralgien. Selbst Migräne soll gelindert werden. - Morpheo   Anmerkung Chrüterhäx: In meiner Kindheit bereitete unsere Grossmutter aus frischen, selbstgesammelten "Schlüssublüemli" einen von uns Kindern heiss geliebten "Schlüsselitee" als Genuss nach dem Mittagessen zu. Die blassgeble Flüssigkeit mit den obenauf schwimmenden Blüten, die wir meist gleich mitverzehrten war für uns Frühlingsluxus pur!
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Der Eid des Hippokrates - Genfer Aerztegelöbnis (ab 1948) (Tue, 25 Mar 2014)
Die Schlange am Äskulapstab ist als Schlangen-Spirale zu sehen. Sie weist so aber auf ein beständiges Höherkreisen (der Weisheit) auf einem spiralförmigen Wege hin. Äskulapstab Hm, ich habe heute mal den Eid des Hippokrates mit dem seit 1948 in laufend abeänderter Form verwendetem Ärztegelöbnis gegenüber gestellt und mir ein paar Gedanken zu den Unterschieden und der aktuellen persönlichen Erfahrung gemacht:   Ich schwöre und rufeApollon, den Arzt, und Asklepios und Hygieia und Panakeia und alle Götter und Göttinnen zu Zeugen an, dass ich diesen Eid und diesen Vertrag nach meiner Fähigkeit und nach meiner Einsicht erfüllen werde. Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich: mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.  Wem gelobt die Ärzteschaft das? Das bleibt uns verschwiegen...   Ich werde den, der mich diese Kunst gelehrt hat, gleich meinen Eltern achten, ihn an meinem Unterricht teilnehmen lassen, ihm, wenn er in Not gerät, von dem Meinigen abgeben, seine Nachkommen gleich meinen Brüdern halten und sie diese Kunst lehren, wenn sie sie zu lernen verlangen, ohne Entgelt und Vertrag. Und ich werde an Vorschriften, Vorlesungen und aller übrigen Unterweisung meine Söhne und die meines Lehrers und die vertraglich verpflichteten und nach der ärztlichen Sitte vereidigten Schüler teilnehmen lassen, sonst aber niemanden. Ich werde meinen Lehrern die schuldige Achtung und Dankbarkeit erweisen.  Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben.  Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten. Meine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Brüder sein. Irgendwie ist da das unentgeltliche Wirken verloren gegangen...   Ich werde ärztliche Verordnungen treffen zum Nutzen der Kranken nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden. Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.  Auch werde ich niemandem ein tödliches Gift geben, auch nicht, wenn ich darum gebeten werde, und ich werde auch niemanden dabei beraten; auch werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel geben. Rein und fromm werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren. Ich werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden.Tja, Reinheit und Frömmigkeit sind heute nicht mehr so angestrebte Werte... Ich werde nicht schneiden, sogar Steinleidende nicht, sondern werde das den Männern überlassen, die dieses Handwerk ausüben. Dem Eid zum Trotz wurden die Berufe Arzt und Chirurg mittlerweile kombiniert, was aber sicher Sinn macht.   In alle Häuser, in die ich komme, werde ich zum Nutzen der Kranken hineingehen, frei von jedem bewussten Unrecht und jeder Übeltat, besonders von jedem geschlechtlichen Missbrauch an Frauen und Männern, Freien und Sklaven. Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung.  Schön, diese Ethik - nur schade, dass die Krankenkassen etc. längst eine Mehrklassenmedizin geschaffen haben und Ärzte kaum mehr bereit zu Hausbesuchen sind - von löblichen Ausnahmen mal abgesehen...   Was ich bei der Behandlung oder auch außerhalb meiner Praxis im Umgange mit Menschen sehe und höre, das man nicht weiterreden darf, werde ich verschweigen und als Geheimnis bewahren. Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod des Patienten hinaus wahren.  Hm, wie sicher unsere Geheimnisse vor Augen und Ohren von Kassen, Behörden etc. sind, bleibt spekulativ.   Wenn ich diesen Eid erfülle und nicht breche, so sei mir beschieden, in meinem Leben und in meiner Kunst voranzukommen indem ich Ansehen bei allen Menschen für alle Zeit gewinne; wenn ich ihn aber übertrete und breche, so geschehe mir das Gegenteil.“ Dies alles verspreche ich feierlich und frei auf meine Ehre."   Alles in allem ist es schön, um die Vielfalt unserer Behandlungsmöglichkeiten zu wissen und stets die Wahlmöglichkeit zu haben, ob alternative oder konventionelle Medizin beansprucht werden soll. Noch schöner wäre es, die Ärzteschaft insgesamt wieder vermehrt ausserhalb des Aspekts "Zeit ist Geld" wirken zu sehen, mit mehr Akzeptanz für eigene Entscheidungen und dem gelebten Wissen, dass wir alle einander gleichgestellt sind und Arroganz als Abgrenzung im Umgang mit Menschen sich irgendwann gegen einen selbst richten könnte...   Danke allen tollen Ärztinnen und Ärzten auf dieser Welt, die nicht den Beruf Arzt ausüben, sondern Ihre Berufung zum Arzt leben.  Heilen können uns weder Ärzte, Pharmaka noch Heilkräuter, sie können uns höchstens dabei unterstützen, unsere eigene Heilung zu veranlassen. Gute Gedanken über sich selbst sind der beste Weg dazu. - Öii Chrüterhäx  
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Unser erstes Buch ist online! (Sun, 23 Mar 2014)
Nach viel Tüfteln und Pröbeln endlich gelungen! Unser Erstlings-Bildband! Unsere Trilogie "Magische Weisheiten" ist ja eigentlich schon geraume Zeit schreibfertig, doch bisher scheiterten wir an der Unmöglichkeit, unsere Werke in Printform heraus zu geben. Als Erstling konnte heute nach Aussitzen einer fast das ganze Wochenende dauernden Internetpanne heute endlich unser Werk hochgeladen werden.  Es erfüllt uns mit Freude und Stolz, dass wir - ohne einen Franken Investitionsgeld in die Hände nehmen zu müssen - aus unseren eigenen Quellen schöpfen durften und unsere laufend entstehenden Bilder und Collagen mit ebenso laufend durch uns notierten Erkenntnissen und Sprüchen kombinieren konnten.  Demnächst werden die weiteren beiden Bände der Trilogie folgen, daneben warten noch ein Gedichtband der Gebrüder Laudati sowie verschiedene "Lebendige Kurzgeschichten" auf ihre Veröffentlichung.  Wie schön, wenn man Talente und Begabungen ausleben darf - dafür findet sich selbst auch neben dem anstrengendsten Beruf Zeit und man wird noch dazu mit bereichernden und aufbauenden Erlebnissen beschenkt. Morpheo und Kuscheleria (Chrüterhäx).
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Äquinoktium 2014 (Fri, 21 Mar 2014)
2014 ist ein schnelles Jahr - die Zeit scheint nur so dahin zu rasen. Bereits ist wieder Tagundnachtgleiche und für uns ist es ein ganz besonderer Tag. Unsere Praxis steckt noch immer in der Aufbauphase und die Aquisition eines beständigen Kundenkreises gestaltet sich schwierig, da die meisten Kunden gar nicht zu Stammkunden werden können, weil sie schon vorher ihre Ziele erreichen konnten.  Zu unserer grossen Freude entschliesst sich ein ganz besonderer Mensch, welcher sich Haarwuchsproblemen vorallem auch bei chematherapeutischen Behandlungen etc. angenommen hat, sich entscheidet, eine neue Produktion in der alchemistischen Naturpraxis zu bestellen. Was für ein Freudentag! Lasst uns ihn in Dankbarkeit geniessen! Euer Morpheo
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Ein ganz normaler Montag.... (Sun, 16 Mar 2014)
Wie üblich holt mich der Wecker um 04.30 h aus dem Tiefschlaf. Nach einem prüfenden Wetterblick beim Herauslassen unseres Hundes suchen sich meine Füsse zwischen hungrig herumwuselnder Katze den Weg zur Kaffeemaschine und anschliessend Richtung Frischmache- und Anziehecke. Wie schön, die erste Tasse Kaffee zusammen mit meinem Liebsten geniessen zu können, der extra für mich zu nachtschlafender Zeit aufsteht, um wie ich staunend zu beobachten, wie der Uhrzeiger von 06.00 bis 06.15 h besonders schnell zu "fallen" scheint, so dass es viel zu rasch heisst, Abschied zu nehmen, um die Batterie meines altersschwachen kleinen Fiat anzuhängen und dem Bahnhof zuzstreben. Nach angenehmem Geplauder mit verschiedenen Menschen, die wie ich tagtäglich ihren Arbeitsweg mit dem ersten Zug Richtung Bern unter die Füsse nehmen gibt's im Bahnhof Bern eine gemütliche Zigarette, ehe der eine Viertelstunde später einfahrende Zug Richtung Luzern zum Einsteigen auffordert. Erneut heisst es in Luzern fast 20 Minuten zu warten, ehe der Anschlusszug Richtung Rotkreuz/ZG losfährt. Die Fahrt dorthin ist meist kurzweilig, weil Arbeitskolleginnen und -kollegen diese mit mir teilen. Um 07.45 h erreiche ich dann meinen Arbeitsplatz und harre der Dinge, die da kommen mögen. Viele Menschen reagieren entsetzt, wenn sie hören, dass ich viele Tage im Jahr einen Arbeitsweg von insgesamt fünf Stunden bewältige. Nun, ich denke, das ist immer eine Ansichtssache. Ich reise gerne und begegne täglich interessanten Menschen. Mal stört ein Mitpassagier mit plärrendem mp3-Player die andächtige Morgenruhe im Zug, ein anderes Mal gelingt es sogar, ein paar Minuten Schlaf nachzuholen, doch am bereicherndsten sind die Momente, in welchen sich einst Wildfremde und über die Monate zu Freunden gewordene Menschen zu mir setzen und mir aus Ihrem Leben erzählen. Da entdecke ich staunend, dass mein jamaicanischer Freund mit ghanesischen Wurzeln eigentlich auch ein begnadeter Künstler und Reggae-Musiker ist, tausche vergnügt mit meiner Arbeitskollegin und Freundin aus Trinidad Rezepte und vieles mehr oder höre unfreiwillig Unterhaltungen mit, die angenehmen in Zimmerlautstärke von Angesicht zu Angesicht, diejenigen, von denen man wünscht, sie möchten nicht allzu lange dauern, lauthals übers Handy geschrien. Jeden Tag gibt es etwas Neues zu beobachten, sich kopfschüttelnd all die Zeitgenossen anzuschauen, welche glauben, ein Anrecht auf ein ganzes Viererabteil für sich zu haben und dementsprechend all ihr Gepäck samt Jacke, Halstuch, Gipfeli mit Kaffee etc. möglichst weit gestreut auslegen. Welch ein Vergnügen, sie spätestens in Sursee händeringend mit rotem Kopf wirr alles wieder einzusammeln, weil sich der Zug unerbittlich bis zum letzten Platz füllt und sie auch mit geschlossensten Augen nicht ignorieren können, dass sie ungerechtfertigt Sitzplätze belegen, auf welche Mitreisenden mitunter lautstark ihr Anrecht erheben... Mein ganzer Arbeitsweg macht mir ja immer wieder deutlich, dass ich zu den Privilegierten in unserem Land gehöre, welche trotz Überschreiten des wirtschaftlich erwünschen Zielalters eine bezahlte Beschäftigung haben dürfen.  So gesehen, ist mein Arbeitsweg Gold wert, bringt er mich doch einerseits täglich mit interessanten Menschen zusammen und erlaubt mir andererseits, in den vielen Stunden des Unterwegs-Seins zu träumen. Ganz klar wird da das eine oder andere Mal auch visualisiert, was ich noch so alles erleben, arbeiten, säen und ernten möchte. Und da die Kraft der Gedanken eine der stärksten ist, ist es wohl absehbar, dass sich auch mein Arbeitsweg irgendwann wieder so wandeln wird, dass ich bei Tageslicht starten und bei Tageslicht heimkehren kann. Darauf freue ich mich - bis dahin geniesse ich meine tägliche Bahnreise ausgiebig. Öii Chrüterhäx.
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Neuenegger Mittelalterlabor (Sat, 15 Mar 2014)
Ein Besuch lohnt sich für interessierte Einzelpersonen, Schulen, Vereine etc. Ersteinrichtung Mittelalterlabor Auszug aus dem Newsletter des Seelenheilers vom Frühling 2013: Zurzeit entsteht in unserem Keller die Präsentation eines mittelaltergetreuen Labors, welches ab Sommer dieses Jahres auf Voranmeldung in Gruppen bis zu sechs Personen besichtigt werden kann. Die mittelalterlich eingerichtete Räumlichkeit eignet sich auch als Lokal für Apéros und kleine Einladungen. Wir beraten Euch gerne.   Auf Wunsch können kleine Mittelalterlaborshows angeboten werden oder die weisse Hexe Speranza bereitet für Sie mit viel Brimborium Ihre persönliche Gute-Wünsche-Suppe zu, nach deren Einnahme Sie ein besseres Wohlbefinden verspüren können.   Ein weiteres Projekt in diesem Zusammenhang ist ein Angebot der Information und praktischen Arbeit im alchemistischen Bereich für Schulen und interessierte Familien (Kinder ab 10 Jahre). Nebst einer erläuterten Besichtigung der Kellerräumlichkeiten mit Mittelalter-Labor entsteht anschliessend in der nahegelegenen Pergola eine in Handarbeit gefertigte Salbe, für welche zuvor auf einer kurzen Kräuterexkursion die nötigen Zutaten besorgt worden sind. Ein feines Zvieri mit Kräuterbroten und Hexentee runden den Anlass ab.   Daneben  sind auch unsere beliebten Kräuterworkshops (Basisworkshop ca. 2.5 Std., mehrteiliger Workshop, ca. 6-8 Std., verteilt auf 2 Tage) immer wieder im Angebot. Es bestehen keine fixen Workshopdaten, diese werden auf Anfrage bei der Teilnahme von 4-8 Personen gerne individuell angeboten.. - Dein Morpheo.   PS: Mittlerweile ist das Mittelalterlabor bestens eingerichtet und konnte im Herbst 2013 gar mit einem wunderschönen Gewölbekeller erweitert werden. Alle, die sich darin aufhalten, möchten am Liebsten für immer in dieser Untergrund-Oase der Ruhe und des Friedens bleiben. Ein Besuch lohnt sich allemall, um eine Voranmeldung über +41 79 590 89 99 oder morpheo@bluewin.ch wird gebeten.
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Wann ist die Zeit reif für die Verwirklichung von Projekten und Ideen? (Fri, 14 Mar 2014)
Monatstreffen von Gleichgesinnten Dichterschtübli-Projekt Die Idee ist gut, davon sind wir überzeugt, erhielten wir doch auch viele begeisterte Reaktionen. Nur zeigt sich leider, dass, was in der ersten Euphorie absolut erstrebenswert scheint, vielfach an der Bereitschaft zur definitiven Zusage zu Terminen scheitert. In der Angst, es könnte ein noch besseres, noch interessanteres (noch lukrativeres?) Angebot verpasst werden, behält man sich bis in den letzten Moment die Definitivzusage vor und - im günstigen Fall - wird kurz vor dem Anlass abgesagt. Dass der Gastgeber sich ja auch seine Gedanken zur Anlassgestaltung gemacht und demnach gewisse Vorbereitungen getroffen hat, fällt für die bis in die letzte Minute Untentschlossenen kaum ins Gewicht, müssen sie ja nicht mithelfen, die liebevoll vorbereiteten Kuchen und Häppchen zu vertilgen... Nundenn, nach zweimaligem Versuch sind nun auch wir gescheiter geworden und werden künftig auf aufwendige Einladungen, Erinnerungsmeldungen und -anrufe verzichten und harren der Dinge, die da kommen werden. Sollten sich doch noch plötzlich Gleichgesinnte mit Gedicht-Austauschinteressen finden, sind wir umso glücklicher, wenn wir den Anlass spontan durchführen dürfen. Selbstverständlich stellt man sich dann verschiedene Fragen: - Ist der Zeitpunkt falsch? Zu früh? Zu spät? - Gibt es zuwenig Zielpublikum für diesen Anlass? - Sind wir die falschen Gastgeber? - Was macht einen attraktiven Anlass aus? ...usw usf. Doch die Frage mit dem "und wie jetzt weiter?" konnten wir mit unserem Entscheid nun beantworten. Wir melden uns nun ab zum Abarbeiten der vielen Fressalien und freuen uns auf ein interessantes Hexengespräch mit zwei unerwarteten Gästen, welche den für unseren heutigen Anlass vorgesehenen Zeitraum nun für die Diskussion ihrer Anliegen gebucht haben. Wir wünschen uns wie Euch stets genügend Ausdauer, Kraft und Zuversicht, um trotz gelegentlichen Rückschritten das Vorwärtsschreiten mit dem Ausprobieren von neuen Ideen nicht zu verpassen! Öii Chrüterhäx.
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Freudentag (Thu, 13 Mar 2014)
Alchemist Morpheo in seinem einzigartiben Mittelalterlabor Ausdruck der Anerkennung Es gibt Tage, da ist alles grau in grau. Diese heisst es mit Charme und Zuversicht überstehen, denn gewiss ist, dass irgendwann DER Tag nachfolgen wird. Wir hatten unseren gestern. Gestern, als uns ein Kunde bescheinigte, dass sämtliche Produkte, die Morpheo auf alchemistischem Weg für ihn hergestellt hatte, Bestresultate im Labortest zeigten. Endresultat war gar, dass seine Essenzen so vortrefflich sind, dass es fast nicht mehr noch besser geht. Welch ein Freudentag! Mit Jubel, Freudentränen, Tanzen und Singen! Um der Begeisterung Ausdruck verleihen zu können, wurde flugs eine Ehrenbescheinigung für den Magier erstellt.   Endlich erfolgte die Anerkennung und Bestätigung, auf die wir so lange gewartet hatten. Zwar erhalten wir laufend Rückmeldungen von Menschen, welche Morpheo's Elixiere, Essenzen und Salben erfolgreich bei sich wie bei ihren Tieren anwenden, doch fehlte bis dahin die hochoffizielle Bestätigung eines renommierten Testlabors, welche in unserer so sehr von Zertifikaten und Nachweisen geprägten Welt den Durchbruch für uns bedeuten. Selbstverständlich haben wir heute ausgiebig gefeiert. Mit einem wunderschönen Waldbesuch, während wir unsere Gnome, Elfen und Hexe Speranza in der Natur fotografierten und schlussendlich nach wunderschönen Stunden der Besinnlichkeit, der Entdeckung und der Ernte von viel, ganz viel Bärlauch. Mit der Beobachtung eines Eichhörnchens, welches flink durch's raschelnde Laub hastete und nur kurz zu uns hinüber sah. Mit guten Gesprächen und einer lange Zeit lärmenden Rabenschar, welche verzweifelt und schlussendlich erfolgreich den über ihren Nestern kreisenden roten Milan und eine Schar Tauben aus dem Wald verjagten. Mit - lach - einem unglaublich schmutzigen Hund im Schlepptau, welcher die passende Gelegenheit ergriffen hatte, während unserer Bärlauchernte im Sumpfbach zu "baden" kehrten wir schliesslich mit strahlenden Augen und einer satten Zufriedenheit nach Hause, um den frischen Bärlauch mit einer riesengrossen Dankbarkeit für dieses Geschenk von Mutter Natur zu einem würzigen Pesto zu verarbeiten.  ...Und am nächsten grauen Tag, welcher bestimmt folgen wird, können wir uns an den schönen Erinnerungen an unseren Wald-Festtag erfreuen und auf den nächsten schönen Moment als Belohnung für die aus der grauen Zeit erlangten Erkenntnisse und allenfalls einer Kurskorrektur in unserem Leben hoffen und warten. Ich wünsche Euch einen unvergesslich schönen Feierabend! Öii Chrüterhäx.
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Frieden und Harmonie - Wir gestalten diese Werte selber! (Wed, 12 Mar 2014)
Herzfrieden Wunsch in den Tag
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Mehr Informationen über Chrüterhäx finden Sie über www.chrueterhaex.ch.vu

 

Mo

09

Jun

2014

Zeit der Veränderung

Neue berufliche Herausforderung
Selbstbefreiung

Es gab Momente der Sicherheit, der Umstrukturierung, des Neuanfangs wie auch der Tränen und der zunehmenden Verzweiflung.

 

 

Nun aber beginnt ein neuer Abschnitt, welcher gefeiert wurde, so dass sich nun Sektkorkenzapfen den Platz auf der Collage mit zur Zeit der Wandlung gehörenden allerlei Waldfundstücken, Rabengeschenken, Parkplatzpräsenten nach erledigtem Putzjob (samt Putzfrau...), Zwiebelspirale mit Roggenähre aus unserem Treibhaus und Fundstücken aus der nahen Lourdes-Grotte bei Utzenstorf, gefestigt durch den für den Neuanfang bestens geeigneten Rosenquarz miteinander vereinen. 

 

Nach über 200 Bewerbungen (mit den entsprechenden, nicht immer motivierenden Absagen) ist die Jobsuche gelungen und im Geburtstagsmonat wird beruflich neu gestartet. Ich freue mich darauf, bin stolz auf meinen mit vielen Rückschlägen gepflasterten Durchhaltewillen und dankbar für die unentwegte Unterstützung meines Partners.

Di

08

Apr

2014

Es war einmal...

Es gab eine Zeit, in welcher die Lebenserwartung der Menschen nur rund 30-40 Jahre betrug. Es waren körperlich harte Zeiten, alles für das tägliche Wohl musste mit viel Handarbeit und der Bewältigung von so manchem Gang zu Fuss bewältigt werden. Die Tafel war oft nicht üppig, Gevatter Tod hielt unter der oft Hunger leidenden Bevölkerung grausam Einzug. In diesen rauhen Zeiten, welche oftmals durch Machtkämpfe und Kriege mit furchtbaren Folgen für das eigene Leben, Hab und Gut geprägt waren, war Besitzdenken und das Anhäufen von immer mehr Schätzen nur den allerhöchsten Kreisen vorbehalten. Ein einfaches Leben in Frieden und Beschaulichkeit zu führen war schwierig, denn Neid und Missgunst übten schon damals eine unheimliche Macht auf die Menschen aus, so dass das Ausleben von individuellen Gedanken äusserst schwierig war, galt es doch, sich möglichst unauffällig zu verhalten und sich den damaligen Gesellschaftsnormen anzupassen, um einigermassen ungeschoren durch's Leben zu kommen.

Und doch gab es auch den Respekt gegenüber der älteren Generation, vorallem den damaligen "Methusalems" in weiblicher wie männlicher Form, welche oft zu Rate gezogen wurden, wenn es um Entscheide für das Gemeinwohl, Gerichtssprechung oder die Klärung von Anderem ging. Man achtete und schätzte diese Menschen ihrer in vielen Jahren angehäuften Lebensweisheiten wegen, erwies ihnen Ehre und Beachtung und so manches wohlgefüllte "Frässchörbli" wurde vorbei gebracht, damit diese Menschen ihren Lebensabend möglichst sorgenfrei geniessen durften.

 

Heute werden wir immer älter, unser Durchschnittsalter hebt sich nicht zuletzt der modernen Medizin und den Sozialeinrichtungen wegen kontinuierlich. Doch wofür? Weswegen wollen wir immer noch älter werden, noch länger auf dieser Welt bleiben, koste es, was es wolle? Wer von uns kann sorgenfrei und mit allem für ein würdiges Leben versehen einem angenehmen Lebensabend entgegen blicken? Wie viele von uns wissen schon heute, Jahre vor der Pensionierung, dass

a) Aufgrund von wechselnden Lebensbedingungen nicht genügend Alterskapital angespart werden konnte?

b) Nicht sicher ist, wie lange bei den noch gar nicht so langer Zeit gegründeten Sozialwerken das durch uns eingebrachte Kapital noch verfügbar ist für alle, die darauf Anspruch haben?

c) Wir aufgrund der aufgrund des wachsenden wirtschaftlichen Druckes immer härteren Arbeitsbedingungen, welche einen hohen Tribut von uns fordern, überhaupt noch einigermassen gesund und wohl unseren letzten Lebensabschnitt noch angemessen geniessen können?

 

Eigentlich ist - in meinen Augen zumindest - die ganze Entwicklung kontrovers. Wir strampeln uns in jungen Jahren ab, um die Berufsausbildung, die stete Suche nach bezahlter Arbeit mit der Gründung einer Familie vereinbaren können. Später im Leben kann uns ein unerwartetes Ereignis durch ein Scheitern der Ehe, einen abrupten Jobverlust oder die Veränderung unserer Lebensgemeinschaft durch Tod oder Krankheit dauerhaft aus der Bahn werfen. Plötzlich können wir strampeln, soviel wir wollen, wir kommen einfach auf keinen grünen Zweig mehr. Zum Investieren in neue Projekte fehlt das Kapital, die Realisierung einer Selbständigkeit gestaltet sich angesichts des schwindenden Mittelstandes und des dadurch gezwungenermassen veränderten Konsumverhaltens mehr als schwierig und die Suche nach einer neuen Beschäftigung als zeitraubend, aufwendig und schier erfolglos, vorallem sobald die für unsere Wirtschaft "magische" Altersgrenze von 40 oder gar 50 Jahren überschritten worden ist. Wohl liest man immer wieder in Zeitungen, Foren und Büchern, wie wertvoll die Berufs- und Lebenserfahrung von über der Lebensmitte stehenden Menschen sei - doch trotzdem möchte niemand diese Menschen auch wirklich einstellen, schon gar nicht dauerhaft.

 

Allen Umständen zum Trotz die Motivation nicht auf Dauer zu verlieren und immer weiter zu kämpfen erfordert eine Menge Energie. Damit man sich dabei nicht verliert, empfiehlt es sich, sich klare und realistische Ziele zu setzen, sich nicht kopflos auf jedes Beschäftigungsangebot zu stürzen, damit die vermeintliche Sozialsicherheit zurückkehren kann, sondern vor jeder Bewerbung genau zu prüfen, wie man sich in der Vorstellung der Ausübung dieser Funktion fühlt, sich dies bis ins Detail im Inneren zu visualisieren, damit man anschliessend eine ansprechende und aus der Masse herausstechende Bewerbung schreiben kann, in der Hoffnung, dass doch wenigstens dieses Mal die Personalverantwortlichen nicht als Erstes den Blick auf weisses Haupthaar und Jahrganb werfen mögen, sondern vielmehr die Qualifikationen und Befähigungen prüfen, um dann zu entscheiden, ob die angebotenen Kompetenzen für die Ausschreibung passen. Wenn die wüssten, dass sie dann, wenn sie zulassen würden, unvoreingenommen das Angebotene zu prüfen, nicht auf noch höheren Studienabschlüssen zu beharren (weshalb kommt nie jemand auf die Idee, in Jobinseraten die Praxiserfahrung zu verlangen?) und darauf basierend zu entscheiden, plötzlich jemanden in ihrem Betrieb hätten, der oder die mit Lebenserfahrung, Klugheit und Fachkompetenz eine neue Qualität ins Geschehen bringen könnte. Aber nein, das wäre ja zu utopisch - lieber rasch zur Computertastatur rennen und hinflöten "Wir haben jemanden gefunden, der NOCH besser auf das ausgeschriebene Profil passt" (ja bitte schön, meinen die denn, wir könnten nicht lesen und uns mit der ausgeschriebenen Funktion dahingehend identifizieren, dass wir erkennen mögen, ob wir diesen Job mit dem vorhandenen Knowhow ausüben können?) oder hübscher, aber nicht besser "Sie sind für diese Funktion eindeutig überqualifiziert". Tja, das wäre mir persönlich letztlich herzlich egal, ich möchte einfach wie so viele meiner MItkämpfenden eine angemessen bezahlte Funktion übernehmen dürfen, damit die Erwirtschaftung des für den Lebensunterhalt der Familie nötigen Geldes ohne Kummerspeck und Sorgenfalten bewältigt werden kann. Falls die Entwicklung so weiter geht, werden wir "Alten" uns gezwungen sehen, bei Daumenschrauben-Schröpfinstituten anzufragen, ob sie statt der geforderten Geldsumme, die wir beim besten Willen nicht aufbringen können, auch selbstgefertigte Makrameearbeiten, Holzschnitzereien oder gar schön verzierte "Zibelehüutsche"-Ostereier in Zahlung nehmen möchten?

 

Nundenn, die Erfahrung in den letzten Jahrtausenden hat gezeigt, dass jeder Fortschritt, sobald er sich für die Mehrheit der Lebewesen zum Rückschritt wandelt eine Entwicklung zu Neuem veranlassen kann. Hoffen wir, dass diese wieder etwas mehr in Richtung Gleichberechtigung und gegenseitige Akzeptanz gehen mag und die unersättlichen Machtgelüste des Kleinstteils an Geschöpfen in der ganzen Welt endlich nicht mehr das Welotgeschehen dermassen stark beeinflussen mögen.

 

In diesem Sinne wünsche ich mir für uns alle ab sofort mehr Fairness, Individualität und auf Taten basierender Erfolg sowie etwas weniger Gesellschaftsdruck, egoistische Arroganz und Selbstverwirklichung auf Kosten anderer. Von Herzen, Öii Chrüterhäx.

Mo

07

Apr

2014

Es ist geschafft!

Stolz präsentieren wir Euch unsere ab sofort auf Amazon erhältiche Trilogie "Magische Weiseheiten" als e-book. Eine spätere Herausgabe in Printform ist zurzeit nicht ausgeschlossen, bei Interesse erkundigen Sie sich doch über seelenheiler@bluewin.ch.

 

 

Die in den Büchern verwendeten Acrylbilder, Aquarelle, Bleistifzeichnungen und Collagen sind grösstenteils (sofern sie nicht bereits Abnehmer gefunden haben oder verschenkt worden sind) in unserer Alchemistischen Naturpraxis in Neuenegg/BE zu besichtigen. Eine Voranmeldung über E-Mail wird erbeten.

So

06

Apr

2014

Ausschnitt aus Band 3: Harmonisches Leben

Sa

05

Apr

2014

Ausschnitt aus Band 2: Mein Weg

Fr

04

Apr

2014

Ausschnitt aus Band 1: Wie innen - so aussen

Do

03

Apr

2014

Eins...

Herausgeber: Alchemistische Naturpraxis Neuenegg
Band 3: Harmonisches Leben

Weiterführend zu Band 1 und 2 der Trilogie „Magische Weisheiten“ finden sich im vorliegenden e-book neue lebenswegbereitende Sprüche, kombiniert mit Werken aus unserem hauseigenen Atelier.

 

Intuitiv haben wir mit viel Sorgfalt passende Wegbegleiter für Dich zusammengestellt. Wie bereits früher erwähnt, erheben wir keinen Anspruch auf „geistiges Eigentum“, sondern freuen uns, wenn Du bei uns Gefundenes unter die Menschen bringst.

 

Worüber wir auch schreiben – wir haben die Situationen dazu erlebt, stecken täglich im selben Dilemma wie all unsere Mitmenschen, der Alltagsgratwanderung zwischen eigenen Werten und Toleranz den Werten anderer gegenüber. Auch unsere wohlbekannten Begleiter sind Angst, Schmerz und Trauer und auch wir haben vergeblich nach dem Schlüssel zum Tor des Vergessens gesucht, hinter welchem alles Durchlittene abgelegt und aus dem Gedächtnis gelöscht werden kann. Vielmehr haben wir uns dazu entschlossen, allen Lebensschmerz genau so wie jeden Genuss von Freude und Glücks willkommen zu heissen, wohl wissend, dass nichts ohne Grund geschieht und so Manches, zuerst ganz schrecklich Scheinendes, sich im Nachhinein als die Chance unseres Lebens zu erkennen gibt. 

 

Sollte es uns gelungen sein, mit unseren ganz persönlichen „geflügelten Worten“ Dein Herz berührt zu haben und Dir dadurch neue Erkenntnisse und vor allem Mut zum Voranschreiten auf Deinem Weg gemacht zu haben, dann ist unser Ziel erreicht.

 

Du findest auch in Band 3 „Harmonisches Leben“ der Trilogie „Magische Weisheiten“ berührende Worte aus berührenden Momenten unseres Lebens, illustriert durch unsere selbstgefertigten Collagen.

 

Wir selber haben in vielen, mal kleinen, mal grösseren Entwicklungsschritten – so gar manches Mal auch ein Stück rückwärts gehend eines mit Bestimmtheit erkennen können: 

 

Zu der Erkenntnis zu gelangen, dass wir alleine verantwortlich für die Gestaltung unserer Lebensführung sind, ist oft nicht ganz einfach und scheint nicht immer fair. Sie ist jedoch sehr befreiend, wenn man sie erst einmal gewinnen durfte und akzeptieren konnte.

 

Du hilfst jemand anderem am Meisten, wenn Du ihn Dir in einer positiven Lebenssituation vorstellst, anstelle dass Du ihm – so gut wie auch immer gemeint – seine Sorgen abzunehmen versuchst, seinen Geldmangel behebst oder was auch immer unternimmst, um ungewollt seine Phase des Mangels zu verlängern.

 

Konzentriere Dich auf das Beste in Deinem Leben und sei es auch noch so gering, damit Du mehr davon anziehen kannst.

 

Gute Gedanken erzeugen gute Schwingungen

Schlechte Gedanken vervielfachen schlechte Erfahrungen

 

Gib Negativem keine Chance, sich bei Dir auf lange Zeit einzunisten, und so das Gute, das zu Dir kommen möchte, zu verdrängen.

 

Jahrelang haben wir uns in schwierigen Situationen immer verzweifelt ausgemalt, was noch Schlimmeres geschehen könnte und uns schlussendlich damit beruhigt, dass in einem solchen Fall sicherlich (endlich) Hilfe von aussen angeboten würde.

Was geschah? Das Schlimme und noch Schlimmere bewahrheitete sich tatsächlich, da wir es ja erfolgreich angezogen hatten und von Unterstützung oder Hilfe durch Dritte fehlte jede Spur.

 

Bis wir eines Tages meine Gedanken mehrheitlich darauf konzentrierten, was wir in unserem Leben haben, wofür es sich dankbar sein lässt, sei das ein Dach über dem Kopf, ein kühler Schluck durststillendes, klares Wasser, ein berührender Sonnenuntergang, das Lächeln eines Kindes, das Zutrauen eines Tieres oder eine wunderschöne Blume am Wegrand – wir fanden auch in der grössten Not stets etwas – und siehe da, es trat eine Lebenswende ein, wir erlebten plötzlich die Kraft der Anziehung nun auch von der positiven Seite und durften staunend Wunder um Wunder geschehen lassen.

 

Möge auch Dir das Wunderbare an unserem Dasein nicht verborgen bleiben und ein Leben in Leichtigkeit, Gelassenheit und Glück ermöglichen.

 

Danke, dass es Dich gibt - genau so, wie Du bist!

Mi

02

Apr

2014

Zwei...

Herausgeber: Alchemistische Naturpraxis Neuenegg
Band 2: Mein Weg

Weiterführend zu Band 1 der Trilogie „Magische Weisheiten“ finden sich im vorliegenden e-book neue lebenswegbereitende Sprüche, kombiniert mit Werken aus unserem hauseigenen Atelier.

 

Intuitiv haben wir mit viel Sorgfalt passende Wegbegleiter für Dich zusammengestellt. Wie bereits früher erwähnt, erheben wir keinen Anspruch auf „geistiges Eigentum“, sondern freuen uns, wenn Du bei uns Gefundenes unter die Menschen bringst.

 

Worüber wir auch schreiben – wir haben die Situationen dazu erlebt, stecken täglich im selben Dilemma wie all unsere Mitmenschen, der Alltagsgratwanderung zwischen eigenen Werten und Toleranz den Werten anderer gegenüber. Auch unsere wohlbekannten Begleiter sind Angst, Schmerz und Trauer und auch wir haben vergeblich nach dem Schlüssel zum Tor des Vergessens gesucht, hinter welchem alles Durchlittene abgelegt und aus dem Gedächtnis gelöscht werden kann. Vielmehr haben wir uns dazu entschlossen, allen Lebensschmerz genau so wie jeden Genuss von Freude und Glücks willkommen zu heissen, wohl wissend, dass nichts ohne Grund geschieht und so Manches, zuerst ganz schrecklich Scheinendes, sich im Nachhinein als die Chance unseres Lebens zu erkennen gibt. Wir möchten keine Sequenz unseres Lebens, keine Erfahrung missen, denn all das hat uns zu denen gemacht, die wir heute sind: mit der Magie des Lebens und der universellen Allmacht verbundene Individuen.

 

Sollte es uns gelungen sein, mit unseren ganz persönlichen „geflügelten Worten“ Dein Herz berührt zu haben und Dir dadurch neue Erkenntnisse und vor allem Mut zum Voranschreiten auf Deinem Weg gemacht zu haben, dann ist unser Ziel erreicht.

 

Du findest auch in Band 2 „Mein Weg“ der Trilogie „Magische Weisheiten“ berührende Worte aus berührenden Momenten unseres Lebens, illustriert durch unsere selbstgefertigten Collagen.

 

Mögen Dir unsere Sprüche und Bilder Augenblicke der Erkenntnis, der Hoffnung und der Zuversicht bescheren, Dir Mut machen, Deinen ganz persönlichen Weg möglichst geradlinig begehen zu können. Möge Dir aber auch beschieden sein, Schmerzumwege und Verluste als nötige Lernprozesse und Neuanfänge einzuordnen, damit Du Dich mit mehr Leichtigkeit harmonisch und glücklich entwickeln magst.

 

Wir selber haben in vielen, mal kleinen, mal grösseren Entwicklungsschritten – so gar manches Mal auch ein Stück rückwärts gehend eines mit Bestimmtheit erkennen können: Ein jedes Individuum – wir alle sind einzigartig. Wir haben es geschafft, bei unserer Zeugung unsere 200 bis 400 Millionen Mitbewerber zu überholen und uns in der Eizelle unserer Mutter einzunisten. Wenn das mal nicht eine einzigartige Leistung ist! Sie nimmt uns aber auch in die Pflicht, Sorge zum geschenkten, nicht selbstverständlichen Leben zu tragen, sorgsam mit uns, unserem Körper und unseren Ressourcen umzugehen sowie unsere Talente und Begabungen zu erkennen und sinnvoll einzusetzen, so dass wir Glück, Lebensfreude, Bestätigung und Erfolg als beständige Begleiter in unser Dasein bringen können.

 

Zu der Erkenntnis zu gelangen, dass wir alleine verantwortlich für die Gestaltung unserer Lebensführung sind, ist oft nicht ganz einfach und scheint nicht immer fair. Sie ist jedoch sehr befreiend, wenn man sie erst einmal gewinnen durfte und akzeptieren konnte.

 

Mögen Dir unsere Sprüche und Bilder Erkenntnis, Hoffnung und Zuversicht bescheren, Dir Mut machen, Deinen ganz persönlichen Weg möglichst geradlinig begehen zu können. Möge Dir aber auch beschieden sein, Schmerzumwege und Verluste als nötige Lernprozesse und Neuanfänge einzuordnen, damit Du Dich mit mehr Leichtigkeit harmonisch und glücklich entwickeln magst.

Mögest Du in jeder Lebenssituation liebevolle Menschen um Dich wissen, die Dich einfach ein Bisschen in den Armen halten, bis Du erkennen kannst, welche Veränderung an Dir vorzunehmen ist, um das akute Problem bereinigen zu können.

 

Fühle Dich stets bei uns willkommen, um die Bilder in Natura betrachten zu können, Du findest uns in Neuenegg/BE

Di

01

Apr

2014

Drei...

Herausgeber: Alchemisitsche Naturpraxis Neuenegg
Band 1: Wie innen - so aussen

Geflügelte Worte, Segenssprüche und Bauernweisheiten können mit schlichten Worten eine grandiose Zusammenfassung von Lebenserkenntnissen wiedergeben. Weisheiten grosser Meister, namhafter Philosophen und anderer Berühmtheiten sind oft aber nicht ganz einfach zu verstehen. 

 

Was lag also für uns daher näher, als unsere eigenen Erkenntnisse und gewonnenen Einsichten in eigene Texte zu verpacken, welche möglichst schlicht und gut verständlich formuliert sind, damit sich ihr Inhalt bei der Leserschaft rasch und bleibend einprägt.

 

Worüber wir auch schreiben – wir haben die Situationen dazu erlebt, stecken täglich im selben Dilemma wie all unsere Mitmenschen, der Alltagsgratwanderung zwischen eigenen Werten und Toleranz den Werten anderer gegenüber. Auch unsere wohlbekannten Begleiter sind Angst, Schmerz und Trauer und auch wir haben vergeblich nach dem Schlüssel zum Tor des Vergessens gesucht, hinter welchem alles Durchlittene abgelegt und aus dem Gedächtnis gelöscht werden kann. Vielmehr haben wir uns dazu entschlossen, allen Lebensschmerz genau so wie jeden Genuss von Freude und Glücks willkommen zu heissen, wohl wissend, dass nichts ohne Grund geschieht und so Manches, zuerst ganz schrecklich Scheinendes, sich im Nachhinein als die Chance unseres Lebens zu erkennen gibt. Wir möchten keine Sequenz unseres Lebens, keine Erfahrung missen, denn all das hat uns zu denen gemacht, die wir heute sind: mit der Magie des Lebens und der universellen Allmacht verbundene Individuen.

 

Sollte es uns gelungen sein, mit unseren ganz persönlichen „geflügelten Worten“ Dein Herz berührt zu haben und Dir dadurch neue Erkenntnisse und vor allem Mut zum Voranschreiten auf Deinem Weg gemacht zu haben, dann ist unser Ziel erreicht.

 

Du findest in Band 1 „Wie innen – so aussen“ der Trilogie „Magische Weisheiten“ berührende Worte aus berührenden Momenten unseres Lebens, illustriert durch unsere selbstgefertigten Collagen.

 

Mögen Dir unsere Sprüche und Bilder Augenblicke der Erkenntnis, der Hoffnung und der Zuversicht bescheren, Dir Mut machen, Deinen ganz persönlichen Weg möglichst geradlinig begehen zu können. Möge Dir aber auch beschieden sein, Schmerzumwege und Verluste als nötige Lernprozesse und Neuanfänge einzuordnen, damit Du Dich mit mehr Leichtigkeit harmonisch und glücklich entwickeln magst.

 

Wir selber haben in vielen, mal kleinen, mal grösseren Entwicklungsschritten – so gar manches Mal auch ein Stück rückwärts gehend eines mit Bestimmtheit erkennen können: Ein jedes Individuum – wir alle sind einzigartig. Wir haben es geschafft, bei unserer Zeugung unsere 200 bis 400 Millionen Mitbewerber zu überholen und uns in der Eizelle unserer Mutter einzunisten. Wenn das mal nicht eine einzigartige Leistung ist! Sie nimmt uns aber auch in die Pflicht, Sorge zum geschenkten, nicht selbstverständlichen Leben zu tragen, sorgsam mit uns, unserem Körper und unseren Ressourcen umzugehen sowie unsere Talente und Begabungen zu erkennen und sinnvoll einzusetzen, so dass wir Glück, Lebensfreude, Bestätigung und Erfolg als beständige Begleiter in unser Dasein bringen können.

 

Zu der Erkenntnis zu gelangen, dass wir alleine verantwortlich für die Gestaltung unserer Lebensführung sind, ist oft nicht ganz einfach und scheint nicht immer fair. Sie ist jedoch sehr befreiend, wenn man sie erst einmal gewinnen durfte und akzeptieren konnte.

 

Mögen Dir unsere Sprüche und Bilder Erkenntnis, Hoffnung und Zuversicht bescheren, Dir Mut machen, Deinen ganz persönlichen Weg möglichst geradlinig begehen zu können. Möge Dir aber auch beschieden sein, Schmerzumwege und Verluste als nötige Lernprozesse und Neuanfänge einzuordnen, damit Du Dich mit mehr Leichtigkeit harmonisch und glücklich entwickeln magst.

Mögest Du in jeder Lebenssituation liebevolle Menschen um Dich wissen, die Dich einfach ein Bisschen in den Armen halten, bis Du erkennen kannst, welche Veränderung an Dir vorzunehmen ist, um das akute Problem bereinigen zu können.

Sa

29

Mär

2014

Seelenheiler's Newsletter: Pflanze des Monats

Schlüsselblume Primula veris

Die Schlüsselblume ist der Inbegriff der Frühjahrsblüher, doch in den letzten Jahrzehnten ist sie sehr selten geworden.

Daher steht sie auch unter Naturschutz und darf nicht gesammelt werden. Man kann sich ihrer aber erfreuen, wenn man auf sie trifft und im Garten kann man sie anbauen und darf sie dann auch ernten.

Da die Schlüsselblume entkrampfend und schleimlösend wirkt, ist sie als Hustentee sehr geeignet. Sie wirkt vor allem gut, wenn der Schleim festsitzt. Besonders gerne wird sie zur Linderung eines Altershustens verwendet, wenn das schwächer werdende Herz dazu führt, dass sich die Flüssigkeit in der Lunge staut. In diesen Fällen erleichert sie das Abhusten der Flüssigkeit und dadurch entlastet sie auch den Kreislauf.

Ausser gegen Husten verwendet die Volksheilunde die Schlüsselblume auch gegen Nervosität und Neuralgien. Selbst Migräne soll gelindert werden. - Morpheo

 

Anmerkung Chrüterhäx: In meiner Kindheit bereitete unsere Grossmutter aus frischen, selbstgesammelten "Schlüssublüemli" einen von uns Kindern heiss geliebten "Schlüsselitee" als Genuss nach dem Mittagessen zu. Die blassgeble Flüssigkeit mit den obenauf schwimmenden Blüten, die wir meist gleich mitverzehrten war für uns Frühlingsluxus pur!

Di

25

Mär

2014

Der Eid des Hippokrates - Genfer Aerztegelöbnis (ab 1948)

Die Schlange am Äskulapstab ist als Schlangen-Spirale zu sehen. Sie weist so aber auf ein beständiges Höherkreisen (der Weisheit) auf einem spiralförmigen Wege hin.
Äskulapstab

Hm, ich habe heute mal den Eid des Hippokrates mit dem seit 1948 in laufend abeänderter Form verwendetem Ärztegelöbnis gegenüber gestellt und mir ein paar Gedanken zu den Unterschieden und der aktuellen persönlichen Erfahrung gemacht:

 

Ich schwöre und rufeApollon, den Arzt, und Asklepios und Hygieia und Panakeia und alle Götter und Göttinnen zu Zeugen an, dass ich diesen Eid und diesen Vertrag nach meiner Fähigkeit und nach meiner Einsicht erfüllen werde.

Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich: mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen. 

Wem gelobt die Ärzteschaft das? Das bleibt uns verschwiegen...

 

Ich werde den, der mich diese Kunst gelehrt hat, gleich meinen Eltern achten, ihn an meinem Unterricht teilnehmen lassen, ihm, wenn er in Not gerät, von dem Meinigen abgeben, seine Nachkommen gleich meinen Brüdern halten und sie diese Kunst lehren, wenn sie sie zu lernen verlangen, ohne Entgelt und Vertrag. Und ich werde an Vorschriften, Vorlesungen und aller übrigen Unterweisung meine Söhne und die meines Lehrers und die vertraglich verpflichteten und nach der ärztlichen Sitte vereidigten Schüler teilnehmen lassen, sonst aber niemanden.

Ich werde meinen Lehrern die schuldige Achtung und Dankbarkeit erweisen. 
Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben.
 

Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten.
Meine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Brüder sein. 
Irgendwie ist da das unentgeltliche Wirken verloren gegangen...

 

Ich werde ärztliche Verordnungen treffen zum Nutzen der Kranken nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden.

Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein. 
Auch werde ich niemandem ein tödliches Gift geben, auch nicht, wenn ich darum gebeten werde, und ich werde auch niemanden dabei beraten; auch werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel geben. Rein und fromm werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren.

Ich werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden.
Tja, Reinheit und Frömmigkeit sind heute nicht mehr so angestrebte Werte...

Ich werde nicht schneiden, sogar Steinleidende nicht, sondern werde das den Männern überlassen, die dieses Handwerk ausüben.

Dem Eid zum Trotz wurden die Berufe Arzt und Chirurg mittlerweile kombiniert, was aber sicher Sinn macht.

 

In alle Häuser, in die ich komme, werde ich zum Nutzen der Kranken hineingehen, frei von jedem bewussten Unrecht und jeder Übeltat, besonders von jedem geschlechtlichen Missbrauch an Frauen und Männern, Freien und Sklaven.

Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung. 

Schön, diese Ethik - nur schade, dass die Krankenkassen etc. längst eine Mehrklassenmedizin geschaffen haben und Ärzte kaum mehr bereit zu Hausbesuchen sind - von löblichen Ausnahmen mal abgesehen...

 

Was ich bei der Behandlung oder auch außerhalb meiner Praxis im Umgange mit Menschen sehe und höre, das man nicht weiterreden darf, werde ich verschweigen und als Geheimnis bewahren.

Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod des Patienten hinaus wahren. 

Hm, wie sicher unsere Geheimnisse vor Augen und Ohren von Kassen, Behörden etc. sind, bleibt spekulativ.

 

Wenn ich diesen Eid erfülle und nicht breche, so sei mir beschieden, in meinem Leben und in meiner Kunst voranzukommen indem ich Ansehen bei allen Menschen für alle Zeit gewinne; wenn ich ihn aber übertrete und breche, so geschehe mir das Gegenteil.“

Dies alles verspreche ich feierlich und frei auf meine Ehre."

 

Alles in allem ist es schön, um die Vielfalt unserer Behandlungsmöglichkeiten zu wissen und stets die Wahlmöglichkeit zu haben, ob alternative oder konventionelle Medizin beansprucht werden soll. Noch schöner wäre es, die Ärzteschaft insgesamt wieder vermehrt ausserhalb des Aspekts "Zeit ist Geld" wirken zu sehen, mit mehr Akzeptanz für eigene Entscheidungen und dem gelebten Wissen, dass wir alle einander gleichgestellt sind und Arroganz als Abgrenzung im Umgang mit Menschen sich irgendwann gegen einen selbst richten könnte...

 

Danke allen tollen Ärztinnen und Ärzten auf dieser Welt, die nicht den Beruf Arzt ausüben, sondern Ihre Berufung zum Arzt leben. 

Heilen können uns weder Ärzte, Pharmaka noch Heilkräuter, sie können uns höchstens dabei unterstützen, unsere eigene Heilung zu veranlassen. Gute Gedanken über sich selbst sind der beste Weg dazu. - Öii Chrüterhäx

 

So

23

Mär

2014

Unser erstes Buch ist online!

Nach viel Tüfteln und Pröbeln endlich gelungen!
Unser Erstlings-Bildband!

Unsere Trilogie "Magische Weisheiten" ist ja eigentlich schon geraume Zeit schreibfertig, doch bisher scheiterten wir an der Unmöglichkeit, unsere Werke in Printform heraus zu geben. Als Erstling konnte heute nach Aussitzen einer fast das ganze Wochenende dauernden Internetpanne heute endlich unser Werk hochgeladen werden. 

Es erfüllt uns mit Freude und Stolz, dass wir - ohne einen Franken Investitionsgeld in die Hände nehmen zu müssen - aus unseren eigenen Quellen schöpfen durften und unsere laufend entstehenden Bilder und Collagen mit ebenso laufend durch uns notierten Erkenntnissen und Sprüchen kombinieren konnten. 

Demnächst werden die weiteren beiden Bände der Trilogie folgen, daneben warten noch ein Gedichtband der Gebrüder Laudati sowie verschiedene "Lebendige Kurzgeschichten" auf ihre Veröffentlichung. 

Wie schön, wenn man Talente und Begabungen ausleben darf - dafür findet sich selbst auch neben dem anstrengendsten Beruf Zeit und man wird noch dazu mit bereichernden und aufbauenden Erlebnissen beschenkt.

Morpheo und Kuscheleria (Chrüterhäx).

Fr

21

Mär

2014

Äquinoktium 2014

2014 ist ein schnelles Jahr - die Zeit scheint nur so dahin zu rasen. Bereits ist wieder Tagundnachtgleiche und für uns ist es ein ganz besonderer Tag. Unsere Praxis steckt noch immer in der Aufbauphase und die Aquisition eines beständigen Kundenkreises gestaltet sich schwierig, da die meisten Kunden gar nicht zu Stammkunden werden können, weil sie schon vorher ihre Ziele erreichen konnten. 

Zu unserer grossen Freude entschliesst sich ein ganz besonderer Mensch, welcher sich Haarwuchsproblemen vorallem auch bei chematherapeutischen Behandlungen etc. angenommen hat, sich entscheidet, eine neue Produktion in der alchemistischen Naturpraxis zu bestellen.

Was für ein Freudentag! Lasst uns ihn in Dankbarkeit geniessen!

Euer Morpheo

So

16

Mär

2014

Ein ganz normaler Montag....

Wie üblich holt mich der Wecker um 04.30 h aus dem Tiefschlaf. Nach einem prüfenden Wetterblick beim Herauslassen unseres Hundes suchen sich meine Füsse zwischen hungrig herumwuselnder Katze den Weg zur Kaffeemaschine und anschliessend Richtung Frischmache- und Anziehecke. Wie schön, die erste Tasse Kaffee zusammen mit meinem Liebsten geniessen zu können, der extra für mich zu nachtschlafender Zeit aufsteht, um wie ich staunend zu beobachten, wie der Uhrzeiger von 06.00 bis 06.15 h besonders schnell zu "fallen" scheint, so dass es viel zu rasch heisst, Abschied zu nehmen, um die Batterie meines altersschwachen kleinen Fiat anzuhängen und dem Bahnhof zuzstreben. Nach angenehmem Geplauder mit verschiedenen Menschen, die wie ich tagtäglich ihren Arbeitsweg mit dem ersten Zug Richtung Bern unter die Füsse nehmen gibt's im Bahnhof Bern eine gemütliche Zigarette, ehe der eine Viertelstunde später einfahrende Zug Richtung Luzern zum Einsteigen auffordert. Erneut heisst es in Luzern fast 20 Minuten zu warten, ehe der Anschlusszug Richtung Rotkreuz/ZG losfährt. Die Fahrt dorthin ist meist kurzweilig, weil Arbeitskolleginnen und -kollegen diese mit mir teilen. Um 07.45 h erreiche ich dann meinen Arbeitsplatz und harre der Dinge, die da kommen mögen. Viele Menschen reagieren entsetzt, wenn sie hören, dass ich viele Tage im Jahr einen Arbeitsweg von insgesamt fünf Stunden bewältige. Nun, ich denke, das ist immer eine Ansichtssache. Ich reise gerne und begegne täglich interessanten Menschen. Mal stört ein Mitpassagier mit plärrendem mp3-Player die andächtige Morgenruhe im Zug, ein anderes Mal gelingt es sogar, ein paar Minuten Schlaf nachzuholen, doch am bereicherndsten sind die Momente, in welchen sich einst Wildfremde und über die Monate zu Freunden gewordene Menschen zu mir setzen und mir aus Ihrem Leben erzählen. Da entdecke ich staunend, dass mein jamaicanischer Freund mit ghanesischen Wurzeln eigentlich auch ein begnadeter Künstler und Reggae-Musiker ist, tausche vergnügt mit meiner Arbeitskollegin und Freundin aus Trinidad Rezepte und vieles mehr oder höre unfreiwillig Unterhaltungen mit, die angenehmen in Zimmerlautstärke von Angesicht zu Angesicht, diejenigen, von denen man wünscht, sie möchten nicht allzu lange dauern, lauthals übers Handy geschrien. Jeden Tag gibt es etwas Neues zu beobachten, sich kopfschüttelnd all die Zeitgenossen anzuschauen, welche glauben, ein Anrecht auf ein ganzes Viererabteil für sich zu haben und dementsprechend all ihr Gepäck samt Jacke, Halstuch, Gipfeli mit Kaffee etc. möglichst weit gestreut auslegen. Welch ein Vergnügen, sie spätestens in Sursee händeringend mit rotem Kopf wirr alles wieder einzusammeln, weil sich der Zug unerbittlich bis zum letzten Platz füllt und sie auch mit geschlossensten Augen nicht ignorieren können, dass sie ungerechtfertigt Sitzplätze belegen, auf welche Mitreisenden mitunter lautstark ihr Anrecht erheben...

Mein ganzer Arbeitsweg macht mir ja immer wieder deutlich, dass ich zu den Privilegierten in unserem Land gehöre, welche trotz Überschreiten des wirtschaftlich erwünschen Zielalters eine bezahlte Beschäftigung haben dürfen. 

So gesehen, ist mein Arbeitsweg Gold wert, bringt er mich doch einerseits täglich mit interessanten Menschen zusammen und erlaubt mir andererseits, in den vielen Stunden des Unterwegs-Seins zu träumen. Ganz klar wird da das eine oder andere Mal auch visualisiert, was ich noch so alles erleben, arbeiten, säen und ernten möchte. Und da die Kraft der Gedanken eine der stärksten ist, ist es wohl absehbar, dass sich auch mein Arbeitsweg irgendwann wieder so wandeln wird, dass ich bei Tageslicht starten und bei Tageslicht heimkehren kann. Darauf freue ich mich - bis dahin geniesse ich meine tägliche Bahnreise ausgiebig.

Öii Chrüterhäx.

Sa

15

Mär

2014

Neuenegger Mittelalterlabor

Ein Besuch lohnt sich für interessierte Einzelpersonen, Schulen, Vereine etc.
Ersteinrichtung Mittelalterlabor

Auszug aus dem Newsletter des Seelenheilers vom Frühling 2013:
Zurzeit entsteht in unserem Keller die Präsentation eines mittelaltergetreuen Labors, welches ab Sommer dieses Jahres auf Voranmeldung in Gruppen bis zu sechs Personen besichtigt werden kann.

Die mittelalterlich eingerichtete Räumlichkeit eignet sich auch als Lokal für Apéros und kleine Einladungen. Wir beraten Euch gerne.

 

Auf Wunsch können kleine Mittelalterlaborshows angeboten werden oder die weisse Hexe Speranza bereitet für Sie mit viel Brimborium Ihre persönliche Gute-Wünsche-Suppe zu, nach deren Einnahme Sie ein besseres Wohlbefinden verspüren können.

 

Ein weiteres Projekt in diesem Zusammenhang ist ein Angebot der Information und praktischen Arbeit im alchemistischen Bereich für Schulen und interessierte Familien (Kinder ab 10 Jahre). Nebst einer erläuterten Besichtigung der Kellerräumlichkeiten mit Mittelalter-Labor entsteht anschliessend in der nahegelegenen Pergola eine in Handarbeit gefertigte Salbe, für welche zuvor auf einer kurzen Kräuterexkursion die nötigen Zutaten besorgt worden sind. Ein feines Zvieri mit Kräuterbroten und Hexentee runden den Anlass ab.

 

Daneben  sind auch unsere beliebten Kräuterworkshops (Basisworkshop ca. 2.5 Std., mehrteiliger Workshop, ca. 6-8 Std., verteilt auf 2 Tage) immer wieder im Angebot. Es bestehen keine fixen Workshopdaten, diese werden auf Anfrage bei der Teilnahme von 4-8 Personen gerne individuell angeboten.. - Dein Morpheo.

 

PS: Mittlerweile ist das Mittelalterlabor bestens eingerichtet und konnte im Herbst 2013 gar mit einem wunderschönen Gewölbekeller erweitert werden. Alle, die sich darin aufhalten, möchten am Liebsten für immer in dieser Untergrund-Oase der Ruhe und des Friedens bleiben. Ein Besuch lohnt sich allemall, um eine Voranmeldung über +41 79 590 89 99 oder morpheo@bluewin.ch wird gebeten.

Fr

14

Mär

2014

Wann ist die Zeit reif für die Verwirklichung von Projekten und Ideen?

Monatstreffen von Gleichgesinnten
Dichterschtübli-Projekt

Die Idee ist gut, davon sind wir überzeugt, erhielten wir doch auch viele begeisterte Reaktionen. Nur zeigt sich leider, dass, was in der ersten Euphorie absolut erstrebenswert scheint, vielfach an der Bereitschaft zur definitiven Zusage zu Terminen scheitert. In der Angst, es könnte ein noch besseres, noch interessanteres (noch lukrativeres?) Angebot verpasst werden, behält man sich bis in den letzten Moment die Definitivzusage vor und - im günstigen Fall - wird kurz vor dem Anlass abgesagt. Dass der Gastgeber sich ja auch seine Gedanken zur Anlassgestaltung gemacht und demnach gewisse Vorbereitungen getroffen hat, fällt für die bis in die letzte Minute Untentschlossenen kaum ins Gewicht, müssen sie ja nicht mithelfen, die liebevoll vorbereiteten Kuchen und Häppchen zu vertilgen...

Nundenn, nach zweimaligem Versuch sind nun auch wir gescheiter geworden und werden künftig auf aufwendige Einladungen, Erinnerungsmeldungen und -anrufe verzichten und harren der Dinge, die da kommen werden. Sollten sich doch noch plötzlich Gleichgesinnte mit Gedicht-Austauschinteressen finden, sind wir umso glücklicher, wenn wir den Anlass spontan durchführen dürfen.

Selbstverständlich stellt man sich dann verschiedene Fragen:

- Ist der Zeitpunkt falsch? Zu früh? Zu spät?

- Gibt es zuwenig Zielpublikum für diesen Anlass?

- Sind wir die falschen Gastgeber?

- Was macht einen attraktiven Anlass aus?

...usw usf. Doch die Frage mit dem "und wie jetzt weiter?" konnten wir mit unserem Entscheid nun beantworten. Wir melden uns nun ab zum Abarbeiten der vielen Fressalien und freuen uns auf ein interessantes Hexengespräch mit zwei unerwarteten Gästen, welche den für unseren heutigen Anlass vorgesehenen Zeitraum nun für die Diskussion ihrer Anliegen gebucht haben. Wir wünschen uns wie Euch stets genügend Ausdauer, Kraft und Zuversicht, um trotz gelegentlichen Rückschritten das Vorwärtsschreiten mit dem Ausprobieren von neuen Ideen nicht zu verpassen! Öii Chrüterhäx.

Do

13

Mär

2014

Freudentag

Alchemist Morpheo in seinem einzigartiben Mittelalterlabor
Ausdruck der Anerkennung

Es gibt Tage, da ist alles grau in grau. Diese heisst es mit Charme und Zuversicht überstehen, denn gewiss ist, dass irgendwann DER Tag nachfolgen wird. Wir hatten unseren gestern. Gestern, als uns ein Kunde bescheinigte, dass sämtliche Produkte, die Morpheo auf alchemistischem Weg für ihn hergestellt hatte, Bestresultate im Labortest zeigten. Endresultat war gar, dass seine Essenzen so vortrefflich sind, dass es fast nicht mehr noch besser geht. Welch ein Freudentag! Mit Jubel, Freudentränen, Tanzen und Singen! Um der Begeisterung Ausdruck verleihen zu können, wurde flugs eine Ehrenbescheinigung für den Magier erstellt.

 

Endlich erfolgte die Anerkennung und Bestätigung, auf die wir so lange gewartet hatten. Zwar erhalten wir laufend Rückmeldungen von Menschen, welche Morpheo's Elixiere, Essenzen und Salben erfolgreich bei sich wie bei ihren Tieren anwenden, doch fehlte bis dahin die hochoffizielle Bestätigung eines renommierten Testlabors, welche in unserer so sehr von Zertifikaten und Nachweisen geprägten Welt den Durchbruch für uns bedeuten. Selbstverständlich haben wir heute ausgiebig gefeiert. Mit einem wunderschönen Waldbesuch, während wir unsere Gnome, Elfen und Hexe Speranza in der Natur fotografierten und schlussendlich nach wunderschönen Stunden der Besinnlichkeit, der Entdeckung und der Ernte von viel, ganz viel Bärlauch. Mit der Beobachtung eines Eichhörnchens, welches flink durch's raschelnde Laub hastete und nur kurz zu uns hinüber sah. Mit guten Gesprächen und einer lange Zeit lärmenden Rabenschar, welche verzweifelt und schlussendlich erfolgreich den über ihren Nestern kreisenden roten Milan und eine Schar Tauben aus dem Wald verjagten. Mit - lach - einem unglaublich schmutzigen Hund im Schlepptau, welcher die passende Gelegenheit ergriffen hatte, während unserer Bärlauchernte im Sumpfbach zu "baden" kehrten wir schliesslich mit strahlenden Augen und einer satten Zufriedenheit nach Hause, um den frischen Bärlauch mit einer riesengrossen Dankbarkeit für dieses Geschenk von Mutter Natur zu einem würzigen Pesto zu verarbeiten. 

...Und am nächsten grauen Tag, welcher bestimmt folgen wird, können wir uns an den schönen Erinnerungen an unseren Wald-Festtag erfreuen und auf den nächsten schönen Moment als Belohnung für die aus der grauen Zeit erlangten Erkenntnisse und allenfalls einer Kurskorrektur in unserem Leben hoffen und warten. Ich wünsche Euch einen unvergesslich schönen Feierabend! Öii Chrüterhäx.

Mi

12

Mär

2014

Frieden und Harmonie - Wir gestalten diese Werte selber!

Herzfrieden
Wunsch in den Tag

Di

11

Mär

2014

Stimmungsbild in den Feierabend!

Wir wohnen punkto Sonnenuntergänge am schönsten Ort der Welt!
Sonnenuntergang bei uns zuhause!

Mo

10

Mär

2014

Selbstverantwortung wahrnehmen schafft Wohlbefinden!

Gute Gedanken fördern uns!
Wahre Lebensweisheit

Wir finden, es ist wichtig, sich in jedem Lebensmoment bewusst zu sein, dass wir - alleine wir - für unser Leben und somit auch für unsere Lebensgestaltung verantwortlich sind. Auch wenn es in Momenten, in welchen alles schief zu laufen und sich alles gegen Dich zu verschwören droht, kann es sinnvoll sein, sich kurz der Umstände bewusst zu werden, damit Du mit einer Gedankenkorrektur eine Besserung Deiner Situation beeinflussen kannst. Ich wünsche Dir einen Moment der Ruhe, um in Dich zu schauen und zu entscheiden, was Dir heute gut tut, damit Du Kraft und Zuversicht hast, um auch diese Situation zu bewältigen und etwas Wichtiges über Dich selbst zu erfahren und zu lernen. Dini Chrüterhäx.

So

09

Mär

2014

Magische Naturmomente im Wald

Fundstücke vom 08.03.2014
Magisches aus Wald und Feld

Spontan machten wir uns gestern Nachmittag auf, um im nahen Wald zu erkunden, ob der Bärlauch schon hervor guckt. Auf dem Feld fanden wir Federn-Überreste von einem Raben, welcher offensichtlich einem Raubtier als Nahrung gedient hatte. Kurze Zeit später kamen noch Knochen samt Kiefer dazu, ein paar leere Schneckenhäuser für unsere Waldcollagen und tatsächlich ein ansehnliches Häufchen fein nach Knoblauch duftender Erst-Bärlauch, welcher abends unseren Salat bereicherte und heute zum Znacht mit Spinat kombiniert wird.

Nach einer unfreiwilligen, kräftigen Rutschpartie durch steiles Gelände mit Erdhosenboden liess ich mich auf einem Baumstamm nieder und betrachtete den Wald, hörte dem eifrig hämmernden Specht zu und wartete auf meine Lieben, welche mit Hund Giovanni die Umgebung erkundeten. Ein leises Geräusch liess mich plötzlich den Kopf heben und ich schaute zu meinem Erstaunen direkt in die aufmerksamen Augen einer Füchsin, welche um die 30 Meter von mir entfernt aus dem Gebüsch hügelwärts geklettert war. Ich wagte kaum zu atmen und genoss diesen wunderbar magischen Moment so lange als möglich. Eine unendlich lang scheinende Zeit lang schauten wir uns in die Augen, sie kam sogar noch etwas näher zu mir und hielt ohne Pause den Blickkontakt. Nachdem ich ihr versprochen hatte, dass ich ihr Versteck auf keinen Fall verraten würde, verschwand sie schliesslich gemächlich hinter einem Hügel. 

Dieser magische Moment ist und bleibt ein zauberhaftes Geschenk, welches sich als Bereicherung in den Alltag mitnehmen lässt. Wie schön es sein kann, sich einfach still und mit Musse mitten in einem Wald hinzusetzen und die ganze Kraft von Mutter Natur über die vielen Bäume, Sträucher, Pflanzen und tierische Lebewesen zu spüren!

 

Deutungen aus dem keltischen Tierorakel:

Fuchs (Sionnach): Sionnach ist ein feines, anmutiges Geschöpf, welches die Schönheit und die Harmonie der Natur geradezu perfekt verkörpert. Wenn du mit der Kraft des Fuchses arbeitest, wirst du wissen, wann es Zeit ist, nach vorn zu kommen und anerkannt zu werden, aber du wirst auch wissen, wann es Zeit ist, Zurückhaltung zu üben und deine Meinung für dich zu behalten. Du wirst diplomatisch zu anderen sein können. Eine der Eigenschaften des Fuchses ist, "ein guter Ratgeber" zu sein. Wenn du mit der "Fuchskraft" arbeitest, besteht eine deiner schwierigsten Aufgaben darin, deine Geschicklichkeit und Diplomatie nicht in Unehrlichkeit oder Schläue ausarten zu lassen. Zu schweigen und unsichtbar zu werden und das sich entfaltende Drama zu beobachen, ist eine Fähigkeit, die ihre eigene Schuld mit sich bringt, wenn sie nicht mit Weisheit gemässigt wird.

 

Rabe (Bran): Bran bietet Einweihung, Schutz und die Gabe der Prophetie. Was man in der Praxis unter Einweihung versteht, kann so formell sein, wie sich tatsächlich einer Einweihungszeremonie zu unterziehen, oder so informell, wie in die Mysterien einer neuen Stelle oder eines Berufes eingeweiht zu werden. Sie bezeichnet den Tod einer Sache, damit eine andere geboren werden kann (siehe auch "Flexibilität" als Thema vom 07.03.2014). Die Kraft der Raben kann die allertiefste Form der Heilung bringen, die durch einen Vorgang erreicht wird, den man "die Auflösung der Gegensätze" nennt. Sie gibt Dir die Möglichkeit, Konflikte zu lösen, die lange in deinem Unbewussten oder deiner Vergangenheit begraben waren.

 

Hirsch (Damh): Damh bringt die Eigenschaften Anmut, Würde und Integrität. Über den Hirsch nachzudenken, kann dir helfen, ein tieferes Gefühl für Anmut und Würde zu erlangen. Wenn du mit einer Situation konfrontiert wirst, in der du dich verletzlich oder beurteilt fühlst, etwa vor Gericht oder bei einem öffentlichen Auftritt, wirst du ruhiger, stärker und würdevoller werden, wenn du dich auf den Hirsch einstimmst und seinen Geist um Schutz bittest. Der Hirsch steht auch für geistige und körperliche Unabhängigkeit. In dieser Karte findest Du die Kraft, die du brauchst, um deine Unabhängigkeit zu erlangen und zu behalten. In Ogham, der Baumsprache der Druiden, ist der Hirsch verwandt mit Beith, der Birke und der Zahl Eins. Die Birke wiederum wird assoziiert mit dem Zauber, der jedem Anfang innewohnt. Diese Karte ist vielversprechend, wenn man neue Projekte im Auge hat. Die Verbindung des Hirschs mit Fruchtbarkeit und Sexualität zeigt auch, dass du einen Weg finden wirst, um Würde, Anmut und Kraft in dein sexuelles Leben zu bringen.

 

Sa

08

Mär

2014

Flexibel bleiben - komme, was wolle...

Unsere selbsternannte Therapiekatze Nada
Nada und die Schüssel...

Was sind wir Lebewesen - Mensch wie Tier - doch für Gewohnheitswesen! Nachdem wir letzte Nacht um 03.30 h unseren völlig verdatterten Familienhund mit viel Aufwand aus der aktuell infolge neuer Wasserleitung unseren Garten beherrschenden Baugrube herausholen mussten, in welchen er gefallen war, nachdem er "wie gewohnt" quer über den sonst planen Rasen gewieselt war, konnte ich heute eine ganze Zeitlang unserer Katze zuschauen, wie sich sich - schlussendlich erfolglos - in eine für ihre Ausmasse viel zu kleine Holzschüssel zwängen wollte. Unsere Nada liebt es, täglich neue, möglichst unkonventionelle Liege- und Schlafplätze zu erobern, wir staunen immer wieder über ihre Kreativität. Doch wehe, es klappt mal nicht - so wie heute - dann hat Büsi einen Moment lang ein echtes Problem, ehe sie sich resigniert und schmollend auf einen der bereits erprobten Plätze zurückziehen kann.

Was mich am Ganzen fasziniert ist jedoch die Beharrlichkeit unserer Nada. Durch den heutigen Misserfolg lässt sie sich nicht im Geringsten entmutigen, entweder sie versucht sich morgen nochmals in dieselbe Schüssel zu zwängen, oder aber sie probiert einen noch verwegeneren neuen Platz aus, um ihn triumphierend erobern zu können (jnsere Stechpalmen- und Mammutbaumschösslinge sind bereits gnadenlos platt gelegen...). So gibt sie mir das offenbar zurzeit dringend nötige Vorbild, mich ob allen Fehlschlägen und Missständen der Gegenwart nicht resignieren zu lassen, sondern unermüdlich Schritt um Schritt auf meinem ausgewählten Wegabschnitt in Richtung Lebensziel zuzugehen, vielleicht auch mal den einen oder anderen im Retourgang, gar so manches Mal mit abruptem Richtungswechsel, zuweilen sogar über erst viel später erkannte Umwege, welche aber alle auch ihren Sinn und Zweck haben, sei es nur deshalb, damit ich etwas daraus lernen und mich neu ausrichten kann.

Selbst wenn ich zwischendurch meine, dies alles würde über meine Kräfte gehen und die ewigen Rückschläge mich zermürben, habe ich doch in jedem Moment meines Daseins die Möglichkeit, dankbar zu sein. Dankbar für all die Schätze, die mir zur Verfügung stehen, die unerschütterliche, ehrliche und mich vorbehaltlos akzeptierende Liebe meines Partners, unsere Familie, unsere Tiere, unser vielseitiges Zuhause und ganz viel mehr. Selbst für ein nicht mehr toll funktionierendes Auto darf ich dankbar sein, haben wir doch einen Weg gefunden, durch An- und Abhängen der Batterie einen fahrbaren Weg für den "Kleinen" zu finden, so dass ich doch unabhängig mobil bleiben darf. Gibt es etwas Schöneres, als dankbar zu sein, für was man hat und gleichzeitig die Hoffnung auf die Erfüllung von Träumen und Wünschen behalten zu dürfen? Ich sage danke und erwarte mit Zuversicht und Gelassenheit die nächsten Veränderungen. Auch wenn sie vielleicht nicht auf den ersten Blick positiv auf mich scheinen mögen - ich weiss aus Erfahrung, dass

a) jedes Ereignis seinen Sinn hat und mich etwas lehren will, was ich noch nicht begriffen habe

b) jedes Geschehnis unter Umständen zu ungeahnt schönen Veränderungen und neuen Perspektiven führt

c) nach jeder Durststrecke wieder ein Wegabschnitt der Fülle und Ernte folgen wird.

Ich wünsche Euch ein erfülltes und reiches Wochenende! Öii Chrüterhäx

Fr

07

Mär

2014

Schöne Lebensmomente

Acrylbild von Morpheo
Lebenstreppe

Die schönsten Momente im Leben sind und warten überall.

Die Sinne öffnen um es zu sehen und zu erkennen, ist in unserer hektischen Welt nicht immer einfach.

Aber fängt man bei sich selber an, sich zu Fragen, warum meint es das Schicksal nicht gut mit mir?

Nun, die Fragen können wir positiv oder negativ beantworten.

Wir entscheiden, wie wir uns selber beeinflussen wollen.

Vor nicht allzu langer Zeit durfte ich eine alte Dame fast ein Jahr lang auf ihrem letzten Weg begleiten.

Ich sah, wie die Selbständigkeit immer mehr und mehr verloren ging, bis hin zum einfach nur noch dasitzen und sich pflegen lassen und zunehmend ihre Würde zu verlieren, weil sie so viele Handreichungen durch Dritte vornehmen lassen musste.

Mancher Tag war schwer, Alarm über Alarm und ich kam nicht zur Ruhe und gebe zu, dass ich oft dachte „nicht schon wieder“. Aber wenn ich sie dann sah, mit einem schelmischen Lächeln im Gesicht und dem leisen Satz „ Jetz isches z schpät, ha’s nüm chönne häbe“, musste auch ich lachen und die anschliessende Säuberungsaktion gestaltete sich humorvoll angenehm.

Mit ihr im Rollstuhl sind wir Rennen gefahren, um die Ecken, durch die Türen, Arme eingezogen und die Füsse hoch …….. und noch viele andere bereichernde Momente.

Das sind die Momente im Leben, die schönsten, zu sehen, wie ein Mensch es noch geniessen darf, das trotz vielen und immer häufiger auftretende Miseren bleibende Lachen und die unendliche Dankbarkeit.

Ja, manch ein Tag war schwer, sehr schwer.

Nun ist sie gegangen und oft denke ich an unsere Zeit zurück, das Lächeln und die leuchtenden Augen der Freude.

Täglich wartet etwas Neues auf mich, etwas, das mir immer wieder einen Spiegel zeigt und sagt, es lohnt sich zu leben und dass auch ein Schicksal, so schlimm es auch sein mag, etwas Gutes hat.

Die schönen Dinge im Leben zu sehen ist nicht schwer, du siehst sie Tag für Tag, nur wahrnehmen musst du sie.

Steig hinauf zum höchsten Punkt und du wirst überwältigt sein von der Schönheit, die dich umgibt.

Do

06

Mär

2014

Gedanken aus Morpheo's Newsletter 08/12

Ganzheitlicher Lebensberater und Alchemist
Dein Morpheo

Es ist mir ein Anliegen, den Menschen die Natur etwas näher zu bringen und zu zeigen, dass die Heilpflanzen unserer Natur sehr wertvoll sind um uns körperlich wie seelisch Heilung zu bringen..

Wie wertvoll unsere Vielfalt an Heilpflanzen ist, die mich wieder gesunden liessen, erfuhr ich durch schwere Schicksalsschläge am eigenen Leib und in meiner Seele erfahren,.

Mit grosser Achtung, Respekt und Sorgfalt sammle und ernte ich frische Kräuter, die ich nach altem Wissen (Paracelsus) zu Salben, Urtinkturen und Seelentröpfli verar-beite.

Mit dem Newsletter möchte ich euch teilhaben lassen an dem Wissen über die Heilkräfte der Heilpflanzen. Ich möchte euch jeden Monat eine andere Heilpflanze vorstellen und gleichzeitig über Kräuter - Workshop`s und allerlei aus der Natur informieren.

 

Workshops

Gerne teile ich mein über viele Jahre erworbenes Kräuter- und Heilwissen mit Dir und zeige Dir an meinen Workshops, wie Du selber etwas Gutes für Dich und Deine Lieben – Mensch wie Tier – herstellen kannst.

Auf einer kurzen Exkursion werden die Rohstoffe für Deine Mixtur selber gesam-melt.

Mal ist es im Anschluss eine mit Liebe und Sorgfalt zusammengerührte Salbe, mal begehst Du mit mir den Weg vom Pflanzensammeln bis hin zur Tinktur, zur Urtink-tur oder gar zum Seelentröpfli, ein anderes Mal erwartet Dich ein anderes spannen-des Thema in meinem Werkraum. Du erfährt, wie wichtig Dankbarkeit, Achtsam-keit und eigenes Gedankengut beim Sammeln, Einlegen, Mischen und Anrühren sind, welch erstaunliche Wirkung auf Dein allgemeines Wohlbefinden festgestellt werden kann.

Du findest die aktuellsten Ausschreibungen stets auf meiner Webseite www.seelenheiler.ch, auf Wunsch sende ich Dir gerne auch Kursflyer per Mail zu.

 

Newsletterdownload

Mi

05

Mär

2014

Abendgedicht aus dem Dichterschtübli

Mittelalterlabor Morpheo Neuenegg
Monatstreff Dichterschtübli

Schau in den Wind, wie er spielt wie ein Kind,

die Wolken vor sich herschiebend, so, wie sie sind.

Dunkle, helle, grosse, kleine,

in allen Formen, in Gruppen oder auch alleine.

Wie das Leben und der Tag,

zeigt sich das Wetter, aber sag,

ist es wirklich so?

Empfindungen, Gefühle und Stimmungen,

all das zeigt das Wetter ganz gelungen.

Hoch und Tiefs sind angesagt

und das Tag für Tag.

Die Natur ist das Ebenbild dessen,

was wir haben ganz vergessen.

Mensch zu sein,

ganz allein.

 

 

Morpheo

Di

04

Mär

2014

Akzeptanz - ein wunderbares Geschenk

Enkaustik von Chrüterhäx
Lebensfluss

Jemanden so nehmen zu können

wie er ist

ist das schönste Geschenk für denjenigen

der sich so geben darf

wie er ist

 

                            Danaë Moser

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen eine erholsame Nacht und täglich ganz viele solcher Geschenke, welche am besten wirken, wenn sie gegenseitig ausgetauscht werden!

Öii Chrüterhäx

Mo

03

Mär

2014

Montag über Montag...

Alchemistische Baumessenzen
Morpheo's Montagströpfli

Hm, normalerweise glaube ich weder an schwarze Katzen von links, die Verbindung von Vollmond und Schlaflosigkeit noch die Verzwacktheit vom Wochenbeginn... Doch der heutige Montag hatte es eindeutig in sich: Morgens fehlt zuerst meine Reisegenossin und Arbeitskollegin ab Bern im Zug so dass unsere sonst so muntere Plauderrunde stumm bleibt, später in Zofingen der stets breit lächelnde Jamaicaner-Ghanese, welcher sich mit mir unterhält. Luzern präsentiert sich trist und mit viel, ganz viel Konfetti am Boden. Die Arbeitsstunden rennen nur so dahin, immer wenn ich denke, nun ist das Maximum an Unmöglichem im Arbeitsleben erreicht, kommt wieder etwas Unerwartetes, noch nie Dagewesenes dazu und beansprucht Hirnzellen wie Nerven gleichermassen. Abends dann Teilen der Züge mit laut grölenden Fasnachtianern mit unterschiedlichen Alkoholpegeln und schlussendlich noch den Hauptteil der Reise in einem leider nicht beheizbaren Zugwagon...

Ich versuche, mich von dem lauten Treiben um mich abzukoppeln und das unangenehme Frösteln zu ignorieren und erinnere mich an all die bunten und phantasiereichen Kostüme, zwinkere nochmals einem klitzekleinen "Pinguin" zu und winke einer Mini-Seeräuberin nach. Ihr Kleinen, ich wünsche Euch viele tolle Vorbilder, welcher Euch eine neue "Qualität" des Feierns näher bringen mögen, den Wert der jeweiligen Festivität hoch und den Alkoholpegel erträglich tief halten, damit Ihr später ebenso ausgelassen-fröhlich, aber ohne Kopfschmerzen am "Tag danach" geniessen mögt.

Wie dankbar bin ich - in der Schwärze der kalten Nacht endlich zuhause angekommen - für die fabelhaft erquickenden Montagströpfli des Alchimisten Morpheo, welche mich wieder in meine ganz persönliche Energiebalance begleiten und mich einen ruhigen, gediegenen Feierabend geniessen lassen.

Den wünsche ich jetzt auch Euch allen: "Häbits guet u läbit wouh"! Öii Chrüterhäx

So

02

Mär

2014

Internet-Tagebuch Chrüterhäx und Morpheo

Foto: Chrüterhäx, 02/2014
Frühlingserwachen bei uns

Was wäre eigentlich, wenn die Welt ganz plötzlich nicht mehr wie gewohnt funktionieren würde? Wenn "uf ei Chlapf" kein Licht auf Knopfdruck mehr, kein fliessendes Wasser aus dem heimischen Wasserhahn oder für die Klospülung, kein Treibstoff für Fahrzeuge mehr, keine Computer mehr, folglich auch kein Internet mehr, keine Ressourcen zum automatischen Beheizen unseres Zuhause mehr, kein prallgefüllter Supermarkt mehr zur Verfügung stehen würde?

Wie würden wir uns zurecht finden? Sicher ist, allen Mühen zum Trotz würde ein grosser Teil von uns einen Weg zum Überleben finden und dabei entdecken, dass beim Beschaffen des täglich benötigten Feuerholzes, beim Erlegen von Wildtieren, beim Ernten von Gräsern, Beeren, Nüssen und vielem mehr aus Feld und Wald nebst dem Kultivieren von eigenem Gemüse für's kommende Jahr keine Zeit mehr für all die Dinge haben würden, die uns heute so wichtig sind, dass sie den grössten Teil unseres Lebens bestimmen. Indem wir wieder mehr auf den natürlichen Kreislauf in Mutter Natur achten und mit Dankbarkeit für alles, was wir mit eigenen Händen beschaffen und verarbeiten dürfen eine neue, andere Lebenszufriedenheit finden.

Ganz klar lässt sich diese Situation nicht so ohne Weiteres als erstrebenswerte Idylle beschreiben, Neid und Hass würden wie heute die Kriegslust unter uns schüren, wer einigermassen erfolgreich sein neues Leben einrichten könnte, müsste einen Grossteil seiner Energie zum Abwehren von Missgünstigen, welche sich an seinem Erreichten bereichern möchten, aufwenden. Der Verlust der heutigen Zivilisation würde auch bedeuten, dass kranke Menschen nicht mehr wie gewohnt mit Medikamenten, Apparaten etc. versorgt werden könnten, sondern dass auch hier wieder neue Wege gesucht werden müssten.

 

Freuen wir uns über den Luxus unserer Zeit, welche uns so bequem unsere Grundbedürfnisse befriedigen lässt und halten wir trotzdem in all dem täglichen Lärm, Stress und Vorwärtsstreben inne, um uns all unserer Schätze bewusst zu werden und Erfolg nicht mit Einkommen gleichsetzen, sondern erkennen, dass das ganze Prestige, welches wir erreichen können, nur dort authentisch sein kann, wo wir uns selber, unsere Talente und Begabungen, unsere Werte und Überzeugungen einbringen. 

Lasst uns erkennen, dass unser Bauchgefühl uns untrüglich den für uns stimmenden Weg anzeigt - es muss für Dich absolut nicht derselbe wie für mich sein, wir dürfen uns auch ruhig einmal von der Masse abheben, Indivudalität leben und trotzdem bodenständig bleiben. Durch den Einsatz von einer Prise Bauchgefühl mehr als gewohnt zulasten etwas weniger Verstand und Analytik bringen wir eine Portion Herzenswärme mehr in unsere Welt, auf dass sie für alle Lebewesen wieder ein wenig freundlicher und liebenswürdiger werden möge. Auf dass nicht länger hauptsächlich Machtgelüste und Herrscherallüren unser Geschehen bestimmen mögen, sondern vielmehr Dankbarkeit, Achtsamkeit und gegenseitiger Respekt. Ich wünsche Euch einen wunderbar friedlichen und erholsamen Sonntag! Öii Chrüterhäx